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Aktuell


COVID 19-Schutzkonzept ab 13. September 2021

Liebe Turnkollegen

 

Folgende Verhaltensregeln wurden von der Gemeinde Ettingen in Anlehnung an die Entscheide des Bundesrates vom 8.9.21 festgelegt:

 

 

- Nur gesund und symptomfrei ins Training

- Hände waschen

- Abstand halten

- Wo ein Abstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen eine Maske zu tragen.

- In den Innenräumen der Sportanlagen gilt eine Maskenpflicht, wenn kein Covid-Zertifikat vorhanden ist. Ausgenommen von der Zertifikatspflicht sind Gruppen mit höchstens 30 Personen, die regelmässig zusammen trainieren.

- Garderoben stehen zur Verfügung.

- Auf das Benutzen der Duschen soll möglichst verzichtet werden.

- Die Aussenanlagen sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen, ausser die Teilnehmenden wechseln zwischen Innen- und Aussenräumen hin und her.

- Draussen besteht keine Einschränkung in Bezug auf die maximale Gruppengrösse.

 

 

Euer Vorstand

 



Kommende Anlässe


Dienstag 5. und Dienstag 12. Oktober 2021: Herbstferien. Kein Turnbetrieb. Wiederaufnahme des Turnbetriebs am Dienstag, 19. Oktober 2021. In der Regel trainieren wir in der Halle.

 

Dienstag, 26. Oktober 2021, 21:00 h im Anschluss an die Turnstunde: Turnstand. Themen: Mitgliedschaft beim Turnverband. Teilnahme am Bündner/Glarner Kantonalturnfest 25./26.6.2022 in Glarus/Näfels. Es sollten möglichst alle aktiven Mitglieder am Turnstand teilnehmen. Für diesen Anlass gilt eine Maskenpflicht.

 


Berichte vergangener Anlässe


Dienstag, 28. September 2021:

 

Fässli im Grüebli

 

Die Sommersaison geht zu Ende. Anstatt eine Turnstunde abzuhalten, steht am letzten Dienstag vor den Herbstferien ein Fässli auf dem Programm. Möglich macht dies Peter Tobler, der aus Anlass seines kürzlichen 80. Geburtstags diese Tranksame spendet.

 

Wir treffen uns um 19 Uhr im Pub zum scharfe Egg, resp. in dessen Hinterhof, da im Innern Corona-bedingt alles hochgestuhlt ist. Was sagen dazu wohl die Kunden, wenn die kalte Saison schon bald einzieht und es wenig Lust bereitet, sein Bier im Freien zu geniessen?

 

Nachdem wir unseren ersten Durst gelöscht haben, starten wir zu Fuss den Aufstieg Richtung Block­hütte und dem Grüebli. Dort sind einige Kollegen, zum Teil bereits seit 17 Uhr am Werk, um alles ein­zurichten und ein Feuer zu entfachen, das bis zu unserem Eintreffen ausreichend Glut gebildet hat. Zu dieser Vorhut gehören insbesonders [R1] Hanspeter Schaub und Kurt Stöcklin, der auch für genügend Licht mit Akku-Lampen sorgt. Einige weitere Kollegen sind bereits vor Ort, weil sie für die Anfahrt oder einen Teil davon das Auto benützt haben. Insgesamt sind wir an diesem Abend 25 Männerriegler, also eine beachtliche Zahl. Anstelle des gewohnten, gekühlten 20 Liter-Bierfässli, das nicht mehr erhältlich ist, erwarten uns 4 ungekühlte 5 Liter-Fässli mit Bier der Appenzeller Marke Quellfrisch, die sofort Zuspruch finden. Schon bald brutzeln auch die ersten Grilladen in allen Varianten auf dem Rost über der perfekten Glut. Es ist recht kühl heute Abend, so dass man sich gern um das warme Feuer versam­melt und über Gott und die Welt plaudert.

 

Kurz nach 22 Uhr brechen die Ersten auf, um ins Dorf zurückzukehren, währenddem andere den Abend im Grüebli noch länger geniessen. Wir danken Peter für das gespendete Bier und wünschen ihm nachträglich nochmals alles Gute für das nächste Jahrzehnt. Der Dank geht auch an alle, die in irgendeiner Form bei der Organisation des Anlasses mitgeholfen haben. Der Berichterstatter hat sich sagen lassen, dass Sarah, die Tochter von Kurt Stöcklin, am nächsten Tag für die Rückführung des Materials sorgen und sicherstellen werde, dass der Platz so hinterlassen wird, wie wir ihn angetreten haben. Bravo Sarah!

 

Röbi 99


Samstag, 11./Sonntag, 12. September 2021:

 

Turnfahrt ins Toggenburg

 

Früh gestartet – spät heimgekehrt. Eine Turnfahrt mit vielen Varianten. Das sind zwei Charakteristika der diesjährigen Turnfahrt, organisiert von Dani Schlatter und Toni Gorrengourt.

 

Schon um 05:45 Uhr wird am Samstag in der Früh in Ettingen gestartet. Mit dem 10er geht es an den Bahnhof SBB in Basel, wo die letzten der 31 Teilnehmenden zur Gruppe stossen. Wieder einmal eine stolze Zahl, und das trotz oder gerade wegen Corona. Erfreulicherweise sind darunter auch einige neue Gesichter zu erkennen, währenddem einige treue Kollegen fehlen. Dass einige jüngere Kollegen erstmals dabei sind, ist ganz besonders hervorzuheben.

 

In Basel besteigen wir den doppelstöckigen IC, und zwar in der 1. Klasse (!), in dem wir bis nach Sargans sitzenbleiben dürfen. Das OK hat auch an unser leibliches Wohl gedacht und Taschen mit Kaffee in Thermoskrügen und Zopf mitgeschleppt. Das ist logistisch nur deshalb möglich, weil die lee­ren Behältnisse bei unserer Ankunft im Toggenburg in einem Restaurant deponiert und dort vor unse­rer Rückkehr wieder abgeholt werden können.

 

In Sargans haben wir nur 3 Minuten Zeit, um in den Zug nach Buchs SG umzusteigen. Dort erwartet uns ein doppelstöckiges Postauto, das mit uns zuerst durch das sehr lebendige Städtchen und dann via Grabs und Gams durch das Simmitobel nach Wildhaus hinaufkurvt. Wildhaus ist das oberste Dorf im Toggenburg. Dort erwarten uns bei prächtigem Wetter auf der Terrasse des Restaurants Sonne Kaf­fee und Gipfeli, bevor wir um 10:30 Uhr zu unserer ersten Wanderetappe aufbrechen. Die Genusswan­derer benützen die Gamplüt-Gondelbahn bis auf die Gamplüt-Hochebene, währenddem die Weitwan­derer den steilen Anstieg durch Wald und Wiesen unter die Füsse nehmen. Danach geht es für alle hinab ins Thurwistal, wo am Fusse des Säntis die Säntisthur entspringt. Wir wandern weiter bis zum Alpli, wo wir an der Thur unser verdientes Picknick geniessen. Die Genusswanderer benützen von hier anschliessend via Laui den direkten Abstieg auf den Chüeboden. Für die Weitwanderer geht es aber nochmals steil aufwärts bis zum Gräppelensee und erst dann über einen Hügel auf einem steinigen Waldweg hinunter auf eine Fahrstrasse, der wir bis Chüeboden folgen, wo wir im Restaurant Älpli wie­der auf die Genusswanderer stossen. Nachdem wir den Durst ausgiebig gelöscht haben, bleibt uns noch der restliche Teil unserer heutigen Wanderung über die etwas enttäuschenden Thurfälle (sie füh­ren derzeit nur relativ wenig Wasser, das dort direkt im Karst verschwindet), hinunter nach Unterwasser und entlang der Thur (in Unterwasser vereinigen sich die Wildhaus-Thur und die Säntis-Thur zur Thur) hinunter nach Alt St. Johann, wo wir im Hotel Sternen übernachten werden. Es bleibt uns dort genü­gend Zeit zu einem Genusshalt auf der Aussenterrasse, bevor wir unter die Dusche gehen und die Zimmer beziehen. Das Hotel Sternen ist ein recht grosses Gebäude mit einer etwas verwirrenden Raumeinteilung, aber modernen, grossen Einzel- und Doppelzimmern. Um 18:30 Uhr erwartet uns ein Apéro riche, bevor wir uns nach 19 Uhr zum Nachtessen begeben. Es erwartet uns eine Bouillon mit Flädli als Vorspeise, ein Riz casimir mit Pouletgeschnetzeltem als Hauptgang und eine Crème als Des­sert. Man spürt, dass wir alle älter und vernünftiger werden, verabschieden sich doch die meisten zwi­schen 22 und 23 Uhr ins Nachtlager, wo aber viele, trotz guten Betten, nicht allzu gut schlafen.

 

Am Sonntagmorgen können wir uns bereits ab 07:00 Uhr am reichhaltigen Frühstücksbüffet verkösti­gen. Um 08:15 Uhr beginnt dann unser 2. Wandertag. Die Weitwanderer benützen ab Unterwasser bis zur Zwischenstation Iltios die Gondelbahn und wandern dort in schweisstreibenden 3 Stunden steil 920 Höhenmeter hinauf auf Chäserugg. Immerhin besteht die Möglichkeit, unterwegs im Restaurant Stöfeli neue Kräfte zu sammeln.

 

Die Genusswanderer wandern der Thur entlang von Unterwasser nach Alt St. Johann. Von dort geht es mit der Sellamatt-Bahn, einer gemischten Kabinen-/Sesselbahn, hinauf zur Sellamatt. Noch mag die Sonne den Nebel nicht durchdringen. Wir wandern auf dem Klangweg mit stetigem Auf und Ab zur Zwischenstation Iltios. An verschiedenen, originellen Klanginstallationen kann man seine musika­lischen Talente testen, wofür sich verdankenswerterweise Dani Kron zur Verfügung stellt. Ab Iltios benützen wir die Gondelbahn hinauf auf Chäserugg auf 2262 m üM. Der Chäserugg hat in den letzten Jahren von sich reden gemacht, da die Stararchitekten Herzog & De Meuron das Projekt des neuen Bergrestaurants, einer Holzkonstruktion, verwirklicht haben. Wir erreichen Chäserugg bei prächtigem Sonnenschein. Unten im Tal ist der Walensee zu erblicken und weiter südlich sind die Bergketten der Glarner- und Zentralschweizeralpen zu erkennen. Vor dem Mittagessen bleibt genügend Zeit für eine Wanderung auf dem Rosenboden. Die Saison der Blumen ist weitgehend vorüber. Auf den erklärenden Tafeln ist jedoch die grosse Vielfalt der Alpenblumen zu sehen, die man hier in den Monaten Juni und Juli bewundern konnte.

 

Am Mittag kann man entweder im Freien picknicken oder sich warm im Bedienungs-, resp. Selbstbe­dienungsrestaurant verpflegen. Die Terrasse ladet zum Sünneln ein. Um ca.13:30 steht der zweite Teil der heutigen Wanderung an. Die Genusswanderer – sie sind mit zwei Dritteln in der klaren Mehrheit – fahren mit der Gondelbahn hinunter nach Iltios und absolvieren von dort den zweiten Teil des Klang­wegs via Schwendiseen zur Bergstation Oberdorf. Die Weitwanderer erwartet hingegen ab Chäserugg der steile Abstieg nach Sattel (immerhin wählen wir für das steilste Stück den Abstieg durch solide Fel­sen anstelle der ursprünglich dafür vorgesehenen Geröllhalde). Ab Sattel führt dann ein recht beque­mer Weg am Fuss der Gamserugg entlang zur Bergstation Gamsalp. Hier geniessen wir bei einem kühlen Getränk auf der Terrasse des Bergrestaurants den Sonnenschein. Mit der Sesselbahn geht es anschliessend hinab nach Oberdorf. Hier stossen wir auf die Kollegen, die den Klangweg absolviert haben. Nach einem weiteren Trinkhalt auf der Terrasse des Bergrestaurants fehlt nur noch die Talfahrt mit der Sesselbahn nach Lisighaus. An der Hauptstrasse befindet sich dort die Haltestelle des Post­autos, mit dem wir via Wildhaus – dort stossen die letzten Kollegen zu uns – hinunter ins Rheintal fah­ren, viele von uns stehend, da diesmal trotz Reservation vom Betreiber kein genügend grosses Fahr­zeug eingeplant worden ist. Ab Buchs fahren wir mit der Bahn zurück nach Sargans, wo wir nur 3 Minu­ten Zeit haben, um in den IC nach Zürich/Basel umzusteigen. Auf die 1. Klasse müssen wir diesmal verzichten. Um 20:28 Uhr treffen wir in Basel ein. Hier haben wir sofort Anschluss an den 10er, so dass wir wie geplant um ca. 21:15 Uhr wieder zu Hause ankommen.

 

Für die tadellose Organisation danken wir Dani und Toni. Es hat alles bestens geklappt und die dank der Bergbahnen möglichen, zahlreichen Varianten haben jedem Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, die beiden Tagen so zu gestalten, wie es seinem Leistungsvermögen und seinen Vorlieben optimal entsprochen hat. Ein Dank geht auch an jene Kollegen, die da und dort eine Trinkrunde spendiert haben. Wir haben alle die zwei Tage genossen. Viele unter uns haben auch eine Gegend kennenge­lernt, die ihnen bis anhin unbekannt gewesen ist.

 

Röbi 99

 

PS: Unser verunfallte und erfolgreich operierte Kollege Louis Stäuble hat sich sehr über die Ansichtskarte gefreut, die ihm die Teilnehmer der Turnfahrt gesandt haben. Er dankt allen für diese nette Geste.

 

Fotos der Turnfahrt findest Du im geschützten Mitgliederbereich unter "Foto-/Videosammlungen/Turnfahrt 2021"


Sonntag, 29. August 2021:

 

Familienbummel

 

Im Vorjahr musste der Familienbummel, wie so viele andere Anlässe, Corona-bedingt ausfallen. Obwohl uns diese Pandemie nach wie vor das Leben schwer macht, haben unsere beiden Organisa­toren, Daniel Kron und Beat Muntwiler, in Absprache mit dem Vorstand der Männerriege beschlos­sen, dieses Jahr den Traditionsanlass wieder durchzuführen. Die Bürgergemeinde hat uns allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht, hat sie doch den üblichen Durchführungsort Chirsgärten so stark ausgelichtet, dass dort nun bei heissem Wetter der willkommene Schatten fehlt. Dani und Beat haben deshalb beschlossen, auf das Grüebli, einen alten Steinbruch auszuweichen. Das Grüebli bietet auch den Vorteil, dass es dort einen Unterstand mit Tischen und Bänken gibt, der bei Regen Schutz bietet, aber auch bei praller Sonne willkommen ist. Eine Grillstelle ist dort ebenfalls vorhan­den. Der organisatorische Aufwand hält sich deshalb in Grenzen. Allerdings ist der Platz sehr gefragt und das Holz muss zum Grüebli hinaufgefahren werden.

 

Rund 30 Männerriegler und deren Familienmitglieder haben sich diesmal für den Familienbummel an­gemeldet, darunter die Söhne der beiden Organisatoren, die mit Hand angelegt haben. Bravo und vielen Dank! Urs und Christoph vertreten heute den Vorstand. Es fehlt im Grossen und Ganzen die Jungmannschaft, wahrscheinlich, weil diese inzwischen weitgehend erwachsen ist.

 

Diejenigen, die sich zu Fuss zum Grillplatz begeben, starten wie gewohnt um 10:30 Uhr bei der Gemeindeverwaltung. Andere benützen das Velo oder parkieren ihr Auto bei der Bushaltestelle Chirs­gärten.

 

Anstelle des traditionellen Bratens gibt es dieses Jahr Schweinssteaks und Würste vom Grill, dazu Brot und herrlich mundende Salate, die von den Gattinnen des OKs zubereitet worden sind. Auch eine reiche Auswahl an Kuchen, Wähen und anderen Leckereien stehen als Desserts zur Auswahl, darunter die berühmten Amarettlis von Astrid und die Änisbrötli der Familie Zobrist. Kaffee, Tee und Schnäpse runden das Angebot ab. Gegen 15 Uhr brechen die Ersten nach Hause auf, währenddem andere noch länger sitzen bleiben.

 

Fazit: Es war ein gelungener Familienbummel, trotz bewölktem Himmel und eher kühlen Temperatu­ren. Die neue Formel hat sich bewährt. Den beiden Organisatoren – Dani und Beat – ihren Gattinnen und anderen Helfern danken wir die Organisation und den geleisteten, grossen Arbeitseinsatz. Dank auch für das Salatbüffet und die zahlreichen Dessertspenden. Es wäre schön, wenn der Familien­bummel weiterhin in diesem Rahmen stattfinden könnte.

 

Röbi 99


Dienstag, 10. August 2021:

 

Führung und Event in der Markthalle Basel

 

Hochwasser. Eher kühle Wassertemperaturen. Wer hat bei solchen Bedingungen Lust aufs Schwim­men im Rhein – obwohl der Sommer seit Anfang dieser Woche wieder für kurze Zeit zurück ist? Eben, das sagte sich Richard Kolb, der Organisator des heutigen Abends, und zauberte ein Alternativpro­gramm aus dem Hut. Ziel ist die Markthalle Basel in der Nähe des Bahnhofs SBB. Das Angebot stösst auf grosses Interesse, sind doch heute nicht weniger als 24 aktive und passive Männerriegler dabei.

 

Mit dem Tram fahren wir zur Heuwaage und spazieren von dort hinauf zur Markthalle, wo für 18:40 Uhr eine einstündige Führung angesagt ist. Bevor uns die charmante Führerin auf den Rundgang mit­nimmt, geniessen wir den Willkommensdrink in der Markthalle, die zu diesem Zeitpunkt eher schwach besetzt ist. Wir lassen uns erklären, dass dies auf die Sommerszeit, die Corona-Pandemie, den soeben abgeschlossenen Umbau – Einbau einer Lüftungsanlage – und auf die Tageszeit zurückzuführen sei. Zu Spitzenzeiten soll es vorgekommen sein, dass innerhalb eines einzigen Monats bis zu 50'000 Gedecke zu waschen waren.

 

Die Markthalle wurde 1929 gebaut. Mit einer Spannweite von 60 m und einer Höhe von 27 m zählt sie auch heute noch zu den grössten Kuppelbauten Europas. Sie diente schon als Materialdepot, bis 2004 vor allem aber als Grossmarkthalle und Umschlagplatz für Früchte und Gemüse. Im Jahr 2006 wollte der Zoo Basel darin ein «Polarium» für Pinguine errichten, ein Projekt, das trotz grosser Spenden von Mäzenen nicht realisiert werden konnte. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde dann an den Investor Allreal verkauft, der es sanierte und wenige Jahre später an eine Stiftung der CS-Gruppe weiter veräusserte. Man realisierte unter der Kuppel ein Einkaufszentrum mit zahlreichen Läden und Gastronomiebetrieben. Das Konzept funktionierte jedoch nicht. Schliesslich übernahm 2016 die Edith Maryon-Stifung, die auch das Gundeldingerfeld betreibt, den grösseren Teil des Komplexes (ohne Hochhaus und ohne Bürolokalitäten) und realisierte eine neue Lösung. Gastronomiebetriebe mit einem breiten Angebot an Speisen aus der ganzen Welt wurden in der Mitte des Kuppelbaus angeordnet. Von Thai über Suschi und Spezialitäten aus Ländern wie Persien, Afghanistan, Afrika, aber auch aus der Schweiz ziehen ein junges Multi-Kulti-Publikum an. Lebensmittelgeschäfte, Wein- und Bierbars am Aussenrand der Kuppel ergänzen das Angebot. Die Markthalle organisiert im Weiteren kulturelle Anlässe, einen Samstagmarkt und stellt Lokalitäten zur Miete für Privatanlässe zur Verfügung. Das neue Konzept scheint aufzugehen.

 

Wir erhalten einen Einblick hinter die Kulissen: Von der Waschstrasse, wo das Geschirr aller Restaura­tionsbetriebe zentral gewaschen wird, über die Vorratskeller in einem der Untergeschosse, der Entsor­gungs- und Anlieferungszonen wird uns nichts vorenthalten. Der Markthallenkomplex ist viel grösser als man dies von aussen annehmen würde.

 

Nach der Führung haben wir die Gelegenheit, das Essensangebot entsprechend den persönlichen Vor­lieben zu testen. Es scheint allen zu munden. Damit ist aber der heutige Abend noch nicht zu Ende. Es erwartet uns eine von Experten kommentierte Bier-Degustation im sogenannten Bierrevier. Diese auf Bier spezialisierte Bar bietet eine riesige Auswahl von über 700 Flaschen- und Dosenbieren, dazu aus nicht weniger als 40 (!) Zapfhähnen gezapftes Bier. Wir erhalten 4 sehr verschiedene Biere zur Verkos­tung. Nicht alle munden allen gleich gut. Die fundierten Erklärungen des Biersommeliers geben uns aber einen Einblick in eine uns unbekannte Bierkultur. Wer nach dieser Degustation noch immer Lust auf Bier hat, verkostet das eine oder andere gezapfte Bier.

 

Um ca. 22:30 Uhr treten einige die Rückkehr nach Hause an. Zahlreiche Kollegen bleiben aber noch länger sitzen und brechen wohl erst zu vorgerückter Stunde den Heimweg an. Richard Kolb danken wir für die Organisation des heutigen Abends, der sich als perfekter Ersatz für das nicht stattgefundene Rheinschwimmen erwiesen hat.

 

Damit endet auch das diesjährige Sommerprogramm. Ab kommender Woche steht mit der Wiederauf­nahme des Turnbetriebs die körperliche Fitness im Vordergrund. Es wäre schön, wenn dann auch jene Kollegen wieder zu uns stossen würden, die während der Corona-Pandemie  eine Auszeit genommen haben.

 

Röbi 99


Dienstag, 3. August 2021:

 

Velotour

 

Rekordteilnahme. Obwohl auch heute Abend Regengüsse zu erwarten sind, entscheidet sich unser Organisator Walti Rahm für die Durchführung der geplanten Velotour. Allerdings entscheiden sich 11 Kollegen, mit dem Auto für den kulinarischen Teil des Anlasses direkt zum Kronenhof in Bättwil zu fah­ren, währenddem 13 Männerriegler zuerst mit dem Velo (darunter auch einzelne E-Bikes) den sport­lichen Teil zu absolvieren. Insgesamt sind wir später beim Apéro und im Kronenhof also 24 Teilnehmer, eine Rekordanzahl im Rahmen des diesjährigen Sommerprogramms.

 

Als wir kurz nach 18:30 Uhr in Ettingen starten, halten die Schleusen des Himmels noch dicht, obwohl dunkle Wolken wenig Gutes verheissen. Übers Witterswilerfeld geht es zuerst nach Therwil, von da dem Birsig entlang nach Oberwil, bevor wir den Aufstieg auf das Plateau unter die Räder nehmen. Via Güggelchrüz geht es weiter Richtung Biel-Benken, wo wir beim Oser-Denkmal einen kurzen Halt ein­legen, um die schöne Aussicht auf das Leimental zu bewundern. Inzwischen fallen die ersten Tropfen. Anstatt direkt den Kronenhof in Bättwil anzusteuern, legt Walti eine Schlaufe über den Rebberg «Hollen» von Biel-Benken ein. Dort betreibt er nämlich selbst einen kleinen Rebberg, aus dem er einen eigenen Wein keltert. Gut 100 Flaschen Weisser dürften es pro Jahr sein. Ein kleines Rebhäuschen bietet ihm Schutz vor Regen und Sonne. Wir treffen dort auf unsere Gastgeberin Vreni und jene Kollegen, die auf die Velotour verzichtet haben. Sie haben sich bereits nützlich gemacht und neben dem Rebhäuschen eine grosse Plane aufgespannt, die sehr willkommen ist, öffnet doch der Himmel seine Schleusen, nur wenige Minuten, nachdem wir dort eingetroffen sind. Der kredenzte kühle Weisse macht es uns leicht, die Apéropause etwas in die Länge zu ziehen, in der Hoffnung, die Regengüsse würden nachlassen. Dies tun sie zwar, aber eben doch nicht vollständig, so dass wir auf dem letzten Teilstück unserer Velo­tour via Schlössli Biel-Benken, ab Grenzposten hinauf zur Napoleonstrasse und hinunter zum Kronenhof nass werden.

 

Im Restaurant Kronenhof steht eine grosse Anzahl von Speisen und Getränken zur Auswahl. Die Pizzen in unzähligen Varianten sind einmal mehr der Renner, denn wer möchte zu vorgerückter Stunde schon eine schwere Mahlzeit zu sich nehmen.

 

Der Schreiberling muss sich kurz nach 22 Uhr verabschieden und auf direktem Weg dem Schlief­bach/ Binnbach/Haugraben entlang nach Therwil zurückradeln. Wann die letzten Kollegen Richtung Ettin­gen aufgebrochen sind, ist ihm also nicht bekannt.

 

Fazit: Trotz Regen war es ein gelungener Anlass. Walti danken wir für die Organisation und seiner Gemahlin Vreni für deren Unterstützung beim dem ebenfalls zu verdankenden Apéro. Wir freuen uns auf den bereits letzten Anlass in der kommenden Woche im Rahmen des diesjährigen Sommerprogramms. Wie uns der Organisator Richard Kolb verraten hat, wird es anstelle des buchstäblich ins Wasser gefal­lenen Rheinschwimmens ein anderes attraktives Programm geben. Wir sind gespannt.

 

Röbi 99


Dienstag, 27. Juli 2021:

 

Swin-Golf auf der Herrenmatt

 

Hat Petrus wohl heute Einsehen mit uns und hält die Schleusen des Himmels an diesem Abend für ein­mal geschlossen? In der Tat lösen sich die ersten Regentropfen aus den dunklen Wolken erst auf unse­rer Rückfahrt von Hochwald. Perfektes Timing.

 

Unser heutiger Organisator Roger Schaub kann um 18 Uhr vor der Turnhalle Möslibach immerhin (ihn selbst eingerechnet) 11 Männerriegler begrüssen, die sich nach einer, pandemiebedingten einjährigen Pause, wieder einmal im Swin-Golf versuchen wollen. Es handelt sich dabei eigentlich um eine dem Golf ähnliche Sportart für den armen Mann. Die Technik ähnelt sich, aber der Sport findet in unserem Fall auf einem stark coupierten Gelände statt. Die Distanz von der Abschlagstelle bis zum Einlochen kann bis zu 200 m betragen. Manchmal ist das Gelände flach, dann geht es hin und wieder steil bergan oder bergab, manchmal geradeaus, manchmal um die Ecke. Passt man nicht auf, landet der harte Ball im hohen Gras oder gar im nahen Wald und ist trotz seiner grellen, orangen Farbe nicht immer wieder auffindbar. Cracks schaffen es, den Ball in 4-5 Schlägen ins Loch zu bringen. Bei uns sind oft doppelt so viele Schläge nötig. Für uns steht jedoch der Plausch an oberster Stelle.

 

Wir fahren in Fahrgemeinschaften mit unseren privaten PW nach Hochwald, wo wir vom Platzwart erwartet werden, der uns kurz die Technik erklärt. Dann teilen wir uns in 3er- und 4er-Gruppen auf und begeben uns auf den Parcours. Auf halbem Weg kann man noch ein kühles Bier genehmigen. Es dun­kelt bereits, als es schliesslich die letzte Gruppe nach rund 2 1/2 Stunden geschafft hat.

 

Damit ist aber der Abend noch nicht zu Ende. Es steht der ebenso wichtige kulinarische Teil an. Roger hat für uns Platz in der (glücklicherweise) gedeckten Gartenwirtschaft des Kluser Stüblis in Aesch reser­viert, wo wir sehr freundlich bedient werden. Riesige Cordon Bleus in unterschiedlichen Varianten finden den grössten Anklang. Aber auch Rösti-Variationen, Kalbsleberli und Wurst-/Käsesalat finden Zuspruch. 23 Uhr ist längst vorbei, als wir endlich Richtung Ettingen aufbrechen. Sepp benützt gar einen der letzten Züge nach Basel und über Basel Bad. Bahnhof zurück nach Badisch Rheinfelden. Chapeau.

 

Roger danken wir für die Organisation des heutigen Abends.

 

Röbi 99


Dienstag, 20. Juli 2021:

 

Grillabend in Toni’s Garten

 

Gastfreundschaft liegt offensichtlich in der Familie. Nachdem uns René Stöcklin während vielen Jah­ren im Rahmen des Sommerprogramms in seinem Garten kulinarisch verwöhnte, scheint sein Schwieger­sohn Toni Gorrengourt entschlossen zu sein, in die Fussstapfen der Schwiegereltern zu treten. Schon zum zweiten Mal in der Folge lädt er uns im Rahmen des Sommerprogramms für einen Grillabend in seinen lauschigen Garten ein. Wer sich erfrischen will, hat dort auch die Möglichkeit, das schöne, warme Pool mit Gegenstromanlage zu benutzen. Zumindest Dietrich lässt sich diese Gele­genheit nicht nehmen.

 

Wetterbedingt musste der Anlass um eine Woche verschoben werden. Heute klappt es jedoch. Die Resonanz auf die Einladung ist gewaltig. Über 30 Kollegen, darunter auch Passivmitglieder und sol­che, die wir schon seit längerer Zeit nicht mehr in der Turnstunde gesehen haben, finden sich ab 20 Uhr in der Holle ein. Zuvor wärmen sich viele noch beim Joggen und einer halbstündigen Wanderung auf.

 

Am Aussengrill steht wieder einmal unser routinierter Grillmeister Peter Vögtlin (vielen Dank Peter). Zur Auswahl stehen Klöpfer und Bratwürste, offeriert von Hanspeter Willen – vielen Dank Hanspeter! Auch für Getränke ist gesorgt, die von Hans-Peter Schaub gesponsert werden. Ebenfalls vielen Dank! Das Brot schliesslich stellt die Familie Zobrist zur Verfügung. Auch ihr danken wir, wie auch Miranda, die für feine Desserts und Kaffee besorgt ist.

 

Es ist bereits dunkel, als die Ersten aufbrechen. Andere geniessen den kühlen Abend im Garten noch etwas länger. Unseren Gastgebern – Miranda und Toni – danken wir ihre grosszügige Gastfreund­schaft und die offerierten Speisen. Es hat uns allen ausgezeichnet gefallen und geschmeckt.

 

Röbi 99