Aktuell

Die Turnfahrt vom Sa/So 7./8. September 2019 führt in die Region Thurgauer Reben Weg und ins Zürcher Weinland im Dreieck zwischen der Kartause Ittingen/Stammheim/Ossingen.  Hier das aktualisierte Programm und ein Kartenausschnitt mit der eingezeichneten Route. Anmeldeschluss und Einzahlung der Reisekosten bis spätestens Karfreitag 18. April 2019.

 

Das Sommerprogramm 2019 ist nun on-line. Teilnehmer schreiben sich auf der in der Turnstunde aufliegenden Liste ein oder melden sich per E-Mail bei klaus.fischer@bl.ch resp. telefonisch beim betreffenden Organisator an/ab.


Kommende Anlässe


 

Ab Di 2. Juli 2019 bis und mit Di 6. August Sommerprogramm.

 

Freitag  19. Juli 2019: Cyrill Schaub und Walti Rahm feiern zusammen 135 Jahre (70+65) Geburtstag. Wir treffen uns um 18:30 Uhr im Garten von Cyrill zum Apéro, gefolgt von einem Grillabend ab 19:30 Uhr. Eine separate, schriftliche Einladung ist bereits erfolgt.

 

Di 23. Juli 2019:  Minigolf in Neu-Aesch. Wir trefffen uns um 19:00 Uhr mit dem Velo bei der MZH Möslibach und radeln dann nach Neu-Aesch. Nach dem Mini-Golf dislozieren wir um ca. 20:30 Uhr ins Restaurant Nepomuk bei der gleichnamigen Brücke in Dornachbrugg, wo wir uns à la carte verpflegen. Organisator: Röbi Heuberger

 

Di 30. Juli 2019: Swin-Golf auf der Herrenmatt bei Hochwald. Treffpunkt: 18:00 Uhr mit dem PW bei der MZH Möslibach. Wir bilden Fahrgemeinschaften. Anschliessend ans Mini-Golf ist eine kulinarische Einkehr geplant. Organisator: Roger Schaub

 


Berichte vergangener Anlässe


Abendspaziergang zur Ruine Dorneck mit St. Galler-Bratwurst

Dienstag, 9. Juli 2019:

 

Im Rahmen des Sommerprogramms organisiert Notker Metzger einen Abendspaziergang. Wir treffen uns um 19 Uhr beim Bahnhöfli Ettingen und nehmen den 68er-Bus nach Aesch Bahnhof. Dort beginnt der rund einstündige Anstieg zur Ruine Dorneck oberhalb Dornach. Renata, Notker's Gattin, und Peter Vögtlin sind bereits vor Ort und haben jede Menge Mine­ralwasser sowie 3 Fässchen Bier angeschleppt. Peter versucht krampfhaft, in einer Nische oben auf dem Bergfried ein Feuer zu entfachen, was aber nicht einfach ist, da es stark win­det. Vom Bergfried aus geniesst man eine wunderschöne Aussicht auf das Birstal und die Stadt Basel, bis zum Euroairport. Nach einem ersten Glas Bier (auf dem Anstieg zur Burg­ruine hat uns übrigens Notker bereits Weisswein und Mineral als Apéro offeriert) kommen wir in den Genuss eines Sommercocktails mit frischen Früchten und Gemüsestücklein. Da der kalte Wind auf dem Bergfried zu stark bläst, dislozieren wir auf tiefer gelegene Ebenen der weitläufigen Anlage, wo wir dann doch noch zur angesagten St. Galler-Bratwurst V3.0 kom­men, da es Peter zwischenzeitlich gelungen ist, das Feuer anzufachen und die Würste zu braten. Das von Notker selbst gebackene Nussbrot schmeckt ausgezeichnet zur Wurst.

 

Die Rückkehr in heimatliche Gefilde erfolgt für die 14 Teilnehmer  in mehreren Gruppen zwischen 22:00 und 23:30 Uhr. Es bieten sich vor allem Busverbindungen über Dornach-Arlesheim und Therwil an, von wo es dann mit dem 10er nach Ettingen zurück geht. Hier endet der vollauf gelungene Abend.

 

Notker hat den Abend perfekt organisiert, wie man es von ihm gewöhnt ist. Wir danken ihm für seine grosse Arbeit und die nicht selbstverständliche Bewirtung. Unser Dank geht natür­lich auch an Renata für deren Unterstützung.

     

Röbi 99


Fässli im Wald

Dienstag, 25. Juni 2019:

 

Die seit Anfang dieser Woche herrschende Gluthitze ist ein klares Indiz dafür, dass der Früh­ling endgültig vorbei ist und der Sommer begonnen hat. Wir beenden das erste Halbjahr traditionsgemäss mit einem Fässli im Wald, dieses Jahr umso mehr, als es gilt, sich von den Strapazen des Eidg. Turnfestes in Aarau zu erholen.

 

Wir treffen uns um 19 Uhr für ein erstes Feierabend-Bier bei Pik im Pub und nehmen dann um 19:30 Uhr den schweisstreibenden Anstieg zum Gruebli in Angriff. Dort sind seit 17 Uhr bereits Hans-Peter  Schaub, Kurt Stöcklin, Röbi Willimann und Kurt Züllig im Einsatz, um sicherzustellen, dass im Feuer genügend Glut vorhanden ist und wir sofort mit dem Grillieren beginnen können, wenn wir dort eintreffen. Über 30 aktive und passive Männerriegler sind heute dabei. Kurt Züllig hat das Fässli organisiert und kommt für die Kosten des Holzes auf. Kurt Stöcklin hat sich wie immer um ausreichend Lichtquellen gekümmert, damit wir bei ein­brechender Dunkelheit auch sehen können, was wir essen. Das Fässli wird grosszügiger­weise von Maria Thüring, der Witwe unseres verdienten und vor zwei Jahren leider verstor­benen Mitgliedes Dominik gesponsert. Hans-Peter dankt in seiner kurzen Ansprache den genannten Spendern - was der Berichterstatter an dieser Stelle im Namen aller Teilnehmer ebenfalls tut. Er benützt die Gelegenheit, um Klaus Fischer für dessen geleistete grosse Arbeit zu danken, die er im Rahmen des Eidg. Turnfestes geleistet hat und überreicht ihm als kleines Präsent eine Flasche Wein. Für den Einen oder Anderen - auch für Hans-Peter - dürfte es die letzte Teilnahme an einem Eidgenössischen gewesen sein, das nächstes Mal erst wieder in 6 Jahren stattfinden wird. Als Vertreter einer eigentlichen Turner-Dynastie hat Hans-Peter an unzähligen eidgenössischen, kantonalen und regionalen Turnfesten teilge­nommen und sich damit wie der verstorbene Dominik um die Männerriege verdient gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass andere in seine Fussstapfen treten werden.

 

Unser Abend im Gruebli klingt erst gegen Mitternacht aus, wenn auch einige schon früher den Rückweg ins Dorf angetreten haben. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Organisatoren des gelungenen Anlasses. Ab nächster Woche treten wir in unser Sommer­programm ein, an dem hoffentlich wieder viele Aktive und Passive teilnehmen werden. Es sind viele interessante Anlässe geplant. Eine Teilnahme lohnt sich also.

   

Röbi 99


Die Männerriege am Eidg. Turnfest in Aarau

Samstag/Sonntag, 22./23. Juni 2019:

 

Nur dank der kürzesten Sommernacht war es um 05:00 Uhr in der Früh am Bahnhöfli nicht mehr stockdunkel, sondern es dämmerte bereits und die Vögel zwitscherten, als wir zu dieser Zeit zum Eidgenössischen Turnfest 2019 in Aarau aufbrachen. Auf der Reise wurde noch nicht viel geplaudert, waren doch einige noch von der kurzen Nacht sichtlich gekennzeichnet. Das Hauptthema war die Festkarte. Wem war es gelungen, sie zu aktivieren und Geld darauf zu laden? Es war in der Tat nicht ganz einfach gewesen, mit den Anweisungen klarzukommen. Im Nachhinein erwies sich das Ganze als marginales Problem, weil man an den Ständen vor Ort jeweils ganz normal mit Bargeld bezahlen konnte. Viel Lärm um nicht viel also.

 

In Aarau ging es am Bahnhof mit dem Bus weiter, für die Ballschleuderer und Steinstösser zum Schachen-Areal westlich der Altstadt, für die Fit und Fun-Teilnehmer, zu denen auch der Schreiber gehörte, nach Aarau-Rohr im Osten der Stadt. Auf den grosszügigen Rasenfeldern waren unzählige Fit und Fun-Wettkampfplätze markiert. Eine grosse Festhalle diente als Umkleideraum und Restaurant zugleich. Nach einem seriösen Einlaufen ging es kurz nach 08:00 Uhr gleich los mit dem ersten Teil, dem Fuss-Ball-Korb und dem Ballkreuz. Wir wuchsen nicht über unser Kräfte hinaus, zeigten aber gefühlsmässig doch ungefähr die gleiche Leistung, die wir in den letzten Trainings erbrachten: 7.55 Punkte. Währenddessen erreichten die Kolle­gen im Schleuderball die Note 8.61, was den Schnitt ein bisschen anhob. Im Teil 2 trugen die Steinstösser wiederum 8.12 Punkte bei. Beim Fit und Fun Teil 2 gelang der Unihockey-Slalom in etwa so, wie wir es erwarten konnten, obwohl sich der eine oder andere über Fehler ärgerte, die er im Training noch nie begangen hatte. Dann erlitten wir im 8er-Ball eine schmerzliche Nieder­lage, die umso enttäuschender war, weil wir alle wussten, dass wir es eigentlich hätten besser machen können. Soviel sei gesagt: Die sympathische Wettkampfrichterin erlöste uns mit ihrem Schlusspfiff von unserer blamablen Vorstellung. Der F+F Teil 2 endete für uns mit der Note 6.67.

 

Danach hatten wir in Rohr eine längere Pause, die wir eigentlich für eine Bratwurst oder einen Hamburger nutzen wollten. Wir hatten jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Die Küche war nicht auf der Höhe des Ansturms. Mindesten 20 Minuten für eine Wurst musste man schon anstehen. Das war einigen von uns zu lange. Sie machten sich auf zum nächsten Coop-Laden und waren bald mit einer guten Zwischenverpflegung für alle zurück, die unsere angeschlagene Moral aufrichten konnte. Herzlichen Dank den Initianten! Gestärkt gingen wir in den dritten und letzten Teil, dem F+F Teil 3 mit Moosgummiring und Intercross. Wir konnten uns aufraffen und erzielten mit 9.24 Punkten unser bestes Resultat. Diese Einzelergebnisse ergaben am Ende die Endnote von 24.13, womit wir den 31. Rang erreichten. Wer wissen will, wie viele Mannschaften teilgenommen haben, kann es unter https://www.aarau2019.ch/de/wettkaempfe/ranglisten nach­lesen. Soviel sei gesagt: Wir landeten in unserer Stärkeklasse des Vereinswettkampfes Senio­ren 3-teilig nicht (ganz) auf dem letzten Platz!

 

Unterdessen hatten sich auch die Kraftsportler in Rohr eingefunden und wir genossen zusam­men die ersten Bierchen. Das half sicher dem einen oder anderen, die Enttäuschung ob dem vermasselten 8er-Ball zu verdauen und zur guten Laune zurückzufinden. Wie sagt Walti Rahm jeweils? "In der Niederlage zeigt sich die Grösse des Athleten; nicht im Sieg". Dem Schreiber ging auch ein anderer Wortwechsel durch den Kopf: Ein Freund regte sich nach einem Spiel auf und jemand sagte ihm, er könne einfach nicht verlieren, er sei ein schlechter Verlierer. Worauf er antwortete: "Ich kann schon verlieren; aber es kotzt einfach mich an."

 

Nach dem Wettkampf in Rohr klappten die Busverbindungen zurück nach Aarau schlecht, weil die Linie wegen des Festumzugs unterbrochen worden war. Es warteten so viele Turner auf den Bus, dass wir unter kundiger Führung von Toni die knapp zwei Kilometer nach Biberstein unter die Füsse nahmen. Glücklich wer eine Tasche mit Rollen hatte! In Biberstein konnten wir endlich einen Bus zurück nach Aarau und anschliessend nach Erlinsbach nehmen, wo wir unsere Unterkunft bezogen. Ein Dach über dem Kopf für eine kurze Nacht, in einem Gewerbegebäude, geschätzte 150 Pritschen und lediglich zwei Lavabos. Na ja, Turnfest halt.

 

Für das offizielle Nachtessen war es etwas spät und wir empfanden auch den Weg zum Aus­schank als zu weit. So kehrten wir gleich am Eingang des Festgeländes Schachen ein, am Aareufer. Jeder verpflegte sich nach seinem Gusto und danach trennten sich unsere Wege. Einige besuchten die Turnshow auf der Hauptbühne nebenan, andere machten sich auf einen Streifzug durch das ausgedehnte Festgelände und die eindrückliche Menschenmenge. Es war ein Riesenfest. Unzählige Stände mit Essen und Getränken, ein ganzes Grilldorf und natürlich ein halbes Dutzend Festzelte, jedes mit einer Musikanlage, die jede für das ganze Areal gereicht hätte. Die ersten gingen danach recht früh schlafen - der Schreiber gehörte dazu, so dass über den weiteren Verlauf des Abends des Sängers Höflichkeit schweigen muss. In einem der vielen Festzelte trafen die Männerriegler offenbar auf den Turnverein Ettingen und genossen bis spät in die Nacht die sehr gute Stimmung.

 

Den Sonntag verbrachten wir im Fussballstadion Brügglifeld, wo am Vormittag das Faustball­spiel Schweiz-Deutschland stattfand. Was die Spieler zeigten, liess den Schreiber, der noch nie Faustball auf diesem Niveau gesehen hatte, zunächst sprachlos. Spektakuläre Szenen, Tempo, Athletik. Beste Werbung für diesen Sport! In der anschliessenden Schlusszeremonie schwang der TV Mels, Gewinner des Bodenturnens, buchstäblich hoch hinaus. Die jungen Männer und Frauen zeigten eine atemberaubende, perfekt synchrone Choreographie von Sprüngen und Salti. Einfach sensationell.

 

Am späteren Sonntagnachmittag galt es, die vielen Tausenden Turner sicher nach Hause zu bringen (an den beiden Wochenenden nahmen insgesamt  rund 69'000 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz in 108 Disziplinen am ETF2019 teil, bewundert von ca. 200'000 Zuschauern). Bei der Rückreise hatten die Organisatoren mit Hilfe der SBB die Abwicklung gut im Griff. Mit einem Schleusensystem wurden die Gruppen einzeln dosiert zum Bahnhof losge­lassen, so dass auf den Perrons trotz der sehr vielen Reisenden kein Chaos aufkam.

 

Zum Schluss einen herzlichen Dank an Klaus Fischer für die hervorragende Organisation unse­rer Teilnahme am ETF 2019. Von den Anmeldungen bis zur Rückreise, über das Rekognoszie­ren am Tag zuvor und der Redaktion eines perfekten Programms war alles tipp top. Merci!

 

Michel Crevoisier


Wirtschaftsbetrieb am Ettinger Banntag

Auffahrt, 30. Mai 2019:

 

Einmal mehr hat die Bürgergemeinde Ettingen die Männerriege mit der Führung des Wirt­schaftsbetriebs am diesjährigen Banntag betraut. Hierbei kommt ein neues, junges Wirte­team, bestehend aus dem Ettinger Stephan Hefter und dem Therwiler (!) Andi Elö zum Ein­satz. Wie sich herausstellen wird, machen sie ihre Sache bestens, mit viel Einsatz und Begeisterung. In der Logistik werden sie von den Routiniers Cyril Schaub und Xaver Bühlmann effizient unterstützt. Auch ein detailliertes, schriftliches "Drehbuch" steht ihnen zur Verfügung. Urs Haensli, unser Kassier, kümmert sich um die Finanzen. Natürlich kann und muss das Wirteteam  auf eine grosse Anzahl Helfer aus den Reihen der Männerriege zählen können. Leider haben die Helferlisten auch dieses Jahr einige Lücken aufgewiesen, so dass andere ihre Schichten freiwillig verlängert haben, um diese Lücken zu füllen, die es mit rund 60 aktiven Männerrieglern so eigentlich gar nicht geben dürfte. Letztlich hat alles bestens geklappt.

 

Das Wetter meint es dieses Jahr mit der Festgemeinde besser als im Vorjahr, wo der Anlass wegen des regnerischen Wetters eher wenig Volk anlockte. Heuer lässt das prächtige, früh­sommerliche Wetter auf einen höheren Umsatz hoffen. Die Anzahl Leute am Abmarschort scheint dies zu bestätigen. Telefonisch werden die Helfer in der Blockhütte informiert, wie viele  Personen sich ungefähr am Start befinden. Diese Info ist wichtig, weil so eine ange­messene Anzahl Waldfeste - also Klöpfer mit Brot - eingepackt und zur richtigen Zeit zur Mittagsrastort gebracht werden können. Unterwegs offeriert die Bürgergemeinde auch den Apéro,  der wiederum von den jungen Bürgern von Ettingen offeriert wird. Für die – ebenfalls im Wald - von der Bürgergemeinde abgegebenen Bons können beim Mittagsrastwagen ein Waldfest und ein Getränk bezogen werden. Dieses Jahr wird auf Grund des 75. Jubiläums der Männerriege zusätzlich ein Änisbrötli aus Zobrist's Backstube von der Männerriege abgegeben. Die Anzahl abgegebene Bons lassen darauf schliessen, dass rund 350 Personen am eigentlichen Bannumgang teilgenommen haben. Dazu kommen natürlich all jene Leute, die nur den Wirtschaftsbetrieb bei der Blockhütte bereichert haben.

 

Bei der Blockhütte wer­den im Laufe des Morgens die schon am Vortag aufgestellten Tische und Bänke einsatzfertig gemacht, die Feuerstellen in Betrieb genommen, Getränke bereitge­stellt, Chäs- und Späckbrettli vorbereitet, heisses Wasser für den Kaffee gekocht und viele andere Details erledigt, damit alles reibungslos klappt, wenn Wanderer und Gäste bei der Blockhütte eintru­deln.

 

Jedenfalls sind die Bänke und Feuerstellen am Nachmittag gut besetzt. Der Musikverein verbreitet gute Stimmung. René Stöcklin's "Kaffee Fitness" findet wie immer reissenden Absatz. Er wird dieses Jahr von seiner Enkelin Severine, seinem Schwiegersohn Toni und von Helfern der Männerriege unterstützt.

 

Am frühen Abend sind einige Bänke immer noch gut besetzt und die Helfer müssen bis ca. 23:00 Uhr ausharren, bis die meisten Besucher den Heimweg angetreten haben. Ein Tisch blieb am Ende von ganz sesshaften Gästen besetzt. Diese lässt man, ganz tolerant wie die Männerriege ist, ohne Ermahnungen gewähren. Für die Helfer bleiben danach noch einige Aufräu­mungsarbeiten zu erledigen und am Freitagmorgen werden sie nochmals im Einsatz sein, damit sie die Blockhütte wieder so abgeben können, wie sie angetreten wurde. Die Logistik muss dafür besorgt sein, dass möglichst alle unverkaufte Ware an die Lieferanten zurückge­geben werden kann. Für den Kassier fängt die Arbeit dann erst recht an. Wir sind gespannt, wie seine Endabrechnung aussehen wird. Soweit absehbar, darf ein ordentliches, im Ver­gleich zum Vorjahr sogar gutes Ergebnis erwartet werden, auch wenn dieses nicht der Sinn des traditionellen Banntages sein kann.

 

An dieser Stelle sei allen Helfern für ihren Einsatz gedankt. Der Dank geht auch an die SpenderInnen des Kuchenbüffets, das sich immer eines guten Zuspruchs erfreut. Allerdings wurden dieses Jahr recht wenige Kuchen gespendet, so dass das OK das Kuchenbüffet durch Zukäufe ergänzen musste. Schliess­lich danken wir der Bürgergemeinde Ettingen für das der Männerriege entgegengebrachte Vertrauen.

 

Röbi 99 (mit Ergänzungen  von Xaver Bühlmann)


Velotour -Wanderung mit Spargelessen

Freitag, 24. Mai 2019:

 

Wandern oder Velofahren, das ist heute die Frage. Etwas mehr als die Hälfte der ca. 15 Teilnehmer wählen das Velo, die andern wandern zum Ziel. Für einmal geht es nicht ins Elsass, sondern in die unmittelbare Nachbarschaft, zu den hassgeliebten 99ern. Da natürlich die Velofahrer, angeführt von Hans Rippstein, schneller unterwegs sind, machen sie eine Zusatzschlaufe über den Erlenhof, Reinach und Münchenstein, um von dort den Anstieg auf das Bruderholzplateau zu bewältigen. Trotzdem sind sie früher am Ziel als die Wanderer unter der Leitung von Toni Meury. Eine gute Stunde dauert es für diese Gruppe bis zum Ziel, dem Froloo, im Wald oberhalb Therwil. Dort sind bereits der Organisator des heutigen Abends, Notker Metzger, und sein Helfer Kurt Züllig am Werk. Erfreulicherweise treffen wir dort auch auf Beat Signer, der erst vor wenigen Tagen aus dem Spital entlassen wurde. Bravo Beat und gute Besserung!

 

Notker hat frischen badischen Spargel organisiert, der am Nachmittag von ihm sowie Toni Meury und Kurt Züllig gerüstet wurde. Der Spargel wird vor Ort gekocht. Auch die feine Sauce hollandaise wird hier zubereitet. Chratzete, eine Art  in der Pfanne gebratener, in Stücke geschnittener Omelette aus Mehl und Eier, gehört dazu, ebenso wie der herrlich mundende Serrano-Rohschinken. Als ob dies noch nicht genug wäre, offeriert Notker zum Abschluss feine Crème-Cornets und Kaffee à volonté. Bier, Weisswein und Mineralwasser begleiten das Festmahl. Ein Teil der Getränke werden von Urs Haensli gesponsert. Da der Unkostenbeitrag von 20 Franken pro Person nicht ganz ausreicht, übernimmt Notker den Rest. Beiden Spendern danken wir recht herzlich.

 

Kurz nach 23 Uhr treten wir den Rückweg an, natürlich nicht ohne vorher alles abgeräumt zu haben. Es ist für die Männerriege selbstverständlich, den Platz mindestens so sauber zu hinterlassen, wie sie ihn angetreten hat. Die Därwiler werden das zu schätzen wissen und uns sicher gerne wieder einmal Gastrecht gewähren.

 

Die für einmal etwas andere Velotour ist also ein voller Erfolg. Notker, dem Organisator des heutigen Abends, und seinen Helfern sagen wir im Namen aller Teilnehmer Dank für die immense geleistete Arbeit. Dass das Wetter mitgespielt hat, war das Tüpfchen auf dem i.

 

Röbi 99

 

Schnappschüsse dieses Anlasses von Urs Haensli findest Du in der Bildergalerie des geschützten Mitgliederbereichs.


Faustball-Turnier in Biel-Benken

Samstag, 27. April 2019:

 

Für einmal gibt es in der Sportart Faustball von einem kleinen Erfolg zu berichten. Am Faustballturnier in Biel-Benken erreichte das Team der Männerriege den 6. Rang von 8 teilnehmenden Mannschaften. Wenn es in der Finalrunde nicht einen Fehlstart gegen Sissach gegeben hätte, wäre der 5. Rang ohne weiteres drin gelegen. Selten­heitswert hatte der Sieg über Biel-Benken in der Zwischenrunde.

 

Die äusseren Bedingungen waren nicht gerade freundlich. Immer wieder Regen, zeitweise starker Wind und Kälte machten den Akteuren zu schaffen.

 

Nun kann die Faustball-Feld-Meisterschaft 2019  beginnen.

 

Urs Haensli


Jubiläumsanlass "75 Jahre  Männerriege"

Freitag, 12. April 2019:

 

75 Jahre müssen gefeiert werden. Deshalb lässt sich die Vereinskasse für einmal nicht lum­pen und lädt alle aktiven und passiven Männerriegler sowie Vertreter der Gemeinde, anderer Vereine und gar Vertreter des kantonalen Turnverbandes zu einem gediegenen Jubiläums­anlass ein. Zahlreich sind sie der Einladung gefolgt.

 

Bei Ambros Thüring an der Hauptstrasse in Ettingen beginnen wir den Abend um 18:30 Uhr mit einem Apéro. Eine Stunde später dislozieren wir in den ersten Stock des Guggerhauses, wo wir den Abend verbringen werden. Für einmal muss unser Preesi wiederholt das Wort ergreifen, um die Gäste zu begrüssen und einige Hintergründe unseres Vereins zu beleuch­ten. Mit 60 aktiven und 40 passiven Mitglieder ist die Männerriege nach wie vor ein sehr akti­ver Verein, der nicht nur die körperliche Fitness pflegt, sondern auch zahlreiche ausserturne­rische Anlässe durchführt, um die Geselligkeit zu fördern und auch jenen Kollegen eine Teil­nahme zu ermöglichen, die körperlich nicht mehr fit sind. Der Verein engagiert sich zudem in der Öffentlichkeit, so z.B. mit der Führung des Wirtschaftsbetriebs am Banntag oder einer Teilnahme am letztjährigen Dorffest.

 

Für Speis und Trank ist heute gesorgt. Am Büffet können wir uns mit einem Salat als Vor­speise, Fleisch mit Gemüse und Risotto oder Spaghetti als Hauptgang und einem Dessert mit Fruchtsalat und Glace bedienen. Es hat für alle mehr als genug. Selbstverständlich können wir auch zwischen weissem und rotem Wein à discrétion wählen und/oder den Durst mit Bier und Mineralwasser stillen.

 

Als Überraschung hat der Vorstand für den heutigen Abend den Komiker und Musiker Martin Sumi aus dem Berner Oberländischen Kandertal (www.martinsumi.ch) organisiert, der gekonnt blödelt, Schwyzer Örgeli, Mundharmonika und Flöte spielt, aber auch deftige Sprüche macht, die alle Zuhörer zum Lachen bringen. Manchmal sind die Pointen etwas anzüglich wie "Eiger, Mönch und bisch sälber tschuld" oder einfach nur lustig wie "Was der Magen so aushält, wenn alles gratis ist!". Unser Komödiant hat auch eine handwerkliche Ader, stellt er doch Arbeiten wie dekorative Kerzenständer aus Holz her, die er heute Abend zum Kauf anbietet.

 

Selbstverständlich halten die eingeladenen Vertreter von befreundeten Vereinen und der lokalen Behörden Dankensreden, so z.B. die Ettinger Gemeindepräsidentin und der Ettinger Bürgergemeindepräsident, aber auch jene der anderen eingeladenen Vereine und Organisa­tionen. Dass dabei Präsente überreicht werden, dürfte sowohl den Vorstand als auch unse­ren Kassenwart gefreut haben. Wir sagen den Spendern an dieser Stelle vielen Dank. Als Eingeladene geht unser Dank zudem an unseren Vorstand, der durch den tiefen Griff in die Vereinskasse die Durchführung dieses Anlass überhaupt ermöglicht hat.

 

Der Abend klingt zu fortgeschrittener Stunde aus. Ein letzter Dank auch an all jene, die zu seinem Gelingen beigetragen haben.

 

Röbi 99


Sole Uno: die Männerriege geht baden

Dienstag, 9. April 2019:

 

Wie schon in den Vorjahren ist der Besuch der Wellness-Anlage "Sole uno" in Rheinfelden der letzte Anlass im Rahmen des Winterprogrammes. Gegen 20 Kollegen nehmen diesmal am teil, wobei einige von ihnen schon eine Stunde früher nach Rheinfelden aufgebrochen sind, um im Sauna-Bereich, insbesondere auch im russischen Banja, zu schwitzen. Alle anderen treffen erst um 19:45 Uhr in Rheinfelden ein, um während gut 1 ½ Stunden die ver­schiedenen Wellness-Stationen zu durchlaufen und -schwimmen. Dazu gehören der Aus­senbereich mit den Massagedüsen aller Art und der Gegenstromanlage, aber zum Beispiel auch die Sole-Inhalationsgrotten, der Ruhebereich "Totes Meer", die Aroma-Dampfbäder, das Innen-Schwimmbecken und die Tropenregen-Anlage. Ob sich der Eine oder Andere auch "Feuer und Eis" über sich hat ergehen lassen, ist dem Berichterstatter nicht bekannt. Jeder wählt das, was ihm gefällt und guttut.

 

Um 21:30 Uhr brechen wir dann zum zweiten Teil des Abends auf. Traditionsgemäss wählen wir für den kulinarischen Teil die Pizzeria Pisco in Muttenz. Hier können wir auch zu fortge­schrittener Stunde aus einem grossen Angebot warmer Speisen auswählen - von Pasta, über Pizzen, Fitnessteller, bis hin zu Salattellern. Die Bedienung ist wie immer freundlich und effizient. So bleiben auch um 23:30 noch Einige sitzen, während sich die anderen auf den Heimweg machen.

 

Es war wie immer ein gelungener Anlass als Abschluss des Winterprogrammes. Ab kom­mender Woche geniessen wir die Osterferien, bevor wir dann bei hoffentlich warmem Wetter das Training im Freien aufnehmen. Den Organisatoren des heutigen Abends sagen wir herz­lichen Dank, wie auch all jenen Kollegen, die uns mit ihren Privatautos nach Rheinfelden und zurück kutschiert haben.

 

Röbi 99


Kontakt

Präsident

Andreas Brodmann

Mail: praesident@mrettingen.ch

Tel: +41 61 721 78 79

Trainingszeiten

Aktivtraining

Di. 20:00 - 21:45 Uhr

Faustballtraining

Di. 19:00 - 20:00 Uhr

 

3-fach Turnhalle Hintere Matten

 männerriege ettingen