Aktuell


Das Winterprogramm ist nun on-line. Hiezu auf das entsprechende Untermenü von "Aktuell" klicken.

 

Obwohl Volleyball in der Männerriege Ettingen nur sporadisch gespielt wird, nimmt in diesem Wintersemester ein Team versuchsweise an der kantonalen Volleyball-Meisterschaft teil. Der erste Match in 3 Sätzen ging als Heimspiel gegen Arboldswil mit 61 zu 75 Punkten verloren.

 


Kommende Anlässe


Freitag, 6. Dezember 2019: Fondueplausch in der Blockhütte. Treffpunkt 19:00 Uhr im Pub zum scharfe Egg, Abmarsch um 19:30 Uhr, Eintreffen in der Blockhütte um 20:00 Uhr. Bitte Fonduegabel nicht vergessen!


Berichte vergangener Anlässe


Fässli im Denkmalgrüebli

Dienstag, 24. September 2019:

 

Zum Abschluss der Sommersaison, bevor wir nach den Herbstferien in die Wintersaison einsteigen und gleichzeitig vom Freien in die Halle dislozieren, gibt es das traditionelle Fässli im Wald. Wir treffen uns wie gewohnt im Pub zum scharfe Egg und wandern eine halbe Stunde später über den Schaien und das Totenweglein hinauf ins Denkmalgrüebli. Dort ist Kurt Stöcklin mit seiner Tochter Sarah bereits seit 17:30 Uhr an der Arbeit. Ein loderndes Feuer mit reichlich Glut in der Feuerstelle empfängt uns. Auch das gekühlte Fässli Bier steht bereit. Vier mobile Lichtquellen unter dem Unterstand sorgen dafür, dass wir später sehen, was auf unseren Tellern liegt. Schon bald brutzeln die Grilladen auf dem Rost und der Grill­spass kann beginnen. Später am Abend öffnet der Himmel seine Schleusen. Dank Unter­stand sind wir jedoch geschützt und sogar das Feuer trotzt dem Regen. Bei angeregtem Gespräch vergeht der Abend im Fluge. Wir lösen zwar das Klimaproblem auch heute nicht, obgleich es ein dominierendes Thema ist. Alle sind sich einig, dass etwas geschehen muss. Über das Wie gehen die Meinungen naturgemäss auseinander.

 

Als es gegen 22:30 Uhr schliesslich aufhört zu regnen, ergreift eine grössere Gruppe die Gelegenheit, um ins Dorf zurückzuwandern, diesmal via Munimatte und Lochmattenweg, da uns das Totenweglein zu dieser Stunde doch etwas zu gefährlich erscheint. Wann die Letz­ten aufgebrochen sind, entgeht des Schreiberlings Kenntnis. Übrigens: rund 20 Kollegen waren heute dabei.

 

Kurt und Sarah danken wir für ihren Einsatz. Der Dank geht auch an Hans-Peter's Fässlikasse, welche  (nomen est omen) die Kosten des Fässlis übernimmt sowie an die Vereinskasse, die für das Brennholz gerade steht.

 

Röbi 99


Turnfahrt ins Mostindienland

Samstag/Sonntag, 7./8. September 2019:

 

Nachdem uns Notker im Vorjahr bei der Turnfahrt ins Aletschgebiet körperlich recht stark bean­sprucht hatte, steht für dieses Jahr eine sanftere Version auf dem Programm, die es auch sol­chen Kollegen ermöglicht, daran teilzunehmen, die nicht mehr sehr fit sind. Vom Angebot, ein E-Bike zu benützen, hat allerdings niemand Gebrauch gemacht, da mit dem gut ausgebauten Postautonetz bereits eine Alternative zur Verfügung gestanden hat.

 

Wir starten in Ettingen kurz nach 7 Uhr am Samstagmorgen und fahren mit Tram, Bahn und Postauto über Basel, Zürich und Frauenfeld bis nach Warth an der Thur, dem Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. 22 Kollegen sind dabei, darunter immerhin zwei, die noch nie an einer Turnfahrt teilgenommen haben. Bevor wir aber loswandern, kommen wir im Restaurant Reb­berg in Warth in den Genuss von Kaffee und Gipfeli. Das Wetter meint es zumindest an diesem ersten Tag gut mit uns. Die kühlen Temperaturen sind ideal zum Wandern. Wolken wechseln mit sonnigen Abschnitten ab. Nur mit der Aussicht auf das Alpstein-Gebirge, die Churfirsten und den ganzen Kranz der Alpen ist es heute nichts. Immerhin bietet sich unterwegs die Möglichkeit, sich anhand von Panoramatafeln vorzustellen, wo sich die verschiedenen Berge befinden.

 

Die sanften Geländerücken stellen körperlich keine grossen Anstrengungen. Zuerst wandern wir vom Thur- in das etwas nördlich gelegene Seebachtal durch eine Landschaft mit intensiver Landwirtschaft. Am ersten Tag bleiben wir vornehmlich auf Thurgauer Kantonsgebiet. Am Hütt­wilersee, einem Badesee, legen wir unsere Mittagsrast ein. Der Kiosk ist leider geschlossen, aber es stehen Tische und Bänke zur Verfügung, wo sich ideal picknicken lässt. Notker und Toni lassen es sich nicht nehmen, im noch warmen See einen kurzen Schwumm zu machen. Die kühle Lufttemperatur halten die anderen Teilnehmer davon ab, es ihnen gleichzutun.

 

Der Hüttwilersee ist einer der drei noch verbleibenden Toteisseen. Die anderen beiden heissen Hasensee und Nussbaumersee. Daneben soll es noch eine grössere Anzahl kleinerer Toteis­seen und -weiher geben, die mit der Zeit verlanden werden, aber landschaftlich trotzdem wert­voll sind, weil sie von einer seltenen Flora umgeben sind. Notker erklärt uns, dass man die Seen Toteisseen nennt, weil sich dort am Ende der letzten Eiszeit vor rund 10'000 Jahren beim Rückzug der Gletscher (hier der Säntisgletscher) in Senken noch für einige Zeit Eisbrocken, also Toteis, behaupten konnten. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Findlinge, also grosse Fels­brocken, die von den Gletschern in diese Region transportiert wurden und nach dem Schmel­zen des Eises liegenblieben.

 

Nach der Mittagsrast wandern wir über Nussbaumen weiter nach Oberstammheim, einem Dorf, das sich bereits auf Zürcher Kantonsgebiet befindet. Hier hat auch der Rebbau Tradition und an den schönen Riegelbauten kann man erkennen, dass dieser wirtschaftlich interessant war und nach wie vor ist. In Oberstammheim befindet sich der historische Gasthof Hirschen, wo wir übernachten und auch Nacht- und Frühstück einnehmen werden. Nach einem kühlen Bier und dem Zimmerbezug wandern wir durch die Rebberge aber noch eine knappe halbe Stunde wei­ter nach Unterstammheim. Hier degustieren wir bei der Eigenkelterei Frei 6 verschiedene, lokale Weine, geniessen dazu Apéro-Häppchen und erfahren von Ruedi Frei viel Interessantes über den Rebbau und die Eigenschaften der verschiedenen Weine. Hans-Peter Schaub, der sich dieser Tage ein künstliches Kniegelenk einsetzen lassen und deshalb seine Anmeldung für die Turnfahrt zurückziehen musste, hat für diesen Apéro einen namhaften Beitrag gespendet. Vielen Dank Hans-Peter und gute Genesung!

 

Nach dem Apéro geht es mit dem Postauto zurück nach Oberstammheim. Alle sind begeistert von der Unterkunft in historischen Zimmern im Hauptbau und modernen Zimmern in den Annex-Bauten. Der Schreiberling erhält sogar ein Einzelzimmer mit Himmelbett, ein wahrer Luxus trotz Etagendusche. Wir haben heute das Hotel Hirschen ganz für uns. Das Nachtessen nehmen wir im umgebauten Stall ein. Das Menü, bestehend aus einem grünen, gemischten Salat als Vor­speise, Hackbraten mit Gemüse als Hauptgang und einem feinen Dessert scheint allen bestens zu munden. Dazu geniessen wir einen hervorragenden lokalen Rotwein. Alle sind vollen Lobes über die freundliche und effiziente Bedienung. Am Schluss macht uns sogar noch der Koch seine Aufwartung.

 

Nach einer ruhigen Nacht - die Meisten gehen recht früh zu Bett - und einem reichlichen Frühstücksbüffet starten wir um 08:25 Uhr zum zweiten Tag. Mit dem Postauto geht es zuerst an den Bahnhof Stammheim und dann mit dem Regiozug nach Ossingen, wo unsere heutige Wanderung beginnt. Ja, mit dem Wandern ist es heute so eine Sache. Es regnet nur einmal, nämlich den ganzen Tag, wobei es vorübergehend sogar richtig strätzt. Pellerine und/oder Schirm sind wahrlich kein Luxus auf der Wanderung. Trotzdem sind wir schon bald voll durch­nässt. 7 Kollegen entscheiden sich, für den ersten Teil des 14 km langen Parcours bis zur Mit­tagsrast im Trottenhof bei Iselisberg das Postauto zu benützen. Die Wanderung führt zuerst durch Wiesen und Wald, dann durch die Thurgauer Rebberge mit Sicht auf die kanalisierte Thur unten im Talboden. Im Trottenhof können wir im Schermen picknicken und dazu Getränke vom Hof erwerben. Die Bäuerin, Frau Susanna Frei, ist eine charmante Gastgeberin. Trotz strömen­dem Regen brechen wir nach rund einer Stunde zum letzten Teil der heutigen Wanderung auf. Diese führt uns wiederum durch Reben und Wald hinunter zur Kartause Ittingen, wo wir kurz vor 14:30 Uhr unter kundiger Führung die Kartause besichtigen. Es gibt viel Interessantes zu hören und sehen, von den verbliebenen Mönchszellen über die Kirche im Bodensee-Barockstil mit einem prächtigen Chorgestühl bis hin zu repräsentativen Räumen. Das 1848 aufgehobene Kloster beherbergt heute Museen, Tagungsräume, Hotelzimmer und Restaurants. Es verfügt zudem über einen grossen Grundbesitz. Auch ein Ittinger Klosterbier gibt es, das allerdings bei Heineken/Calanda in Chur nach uraltem Rezept gebraut wird und das wir im Restaurant Mühle degustieren, bevor wir aufbrechen.

 

Der Rest ist schnell erzählt: Postauto nach Frauenfeld, umsteigen in den Zug nach Zürich und dort ein letztes Umsteigen in den Zug nach Basel. Gegen 19:30 Uhr sind wir wieder alle wohl­behalten zu Hause. Notker hat wie immer nichts dem Zufall überlassen. Eine ganz besonders zu erwähnende logistische Leistung war der heisse Kaffee aus der Thermoskanne am Sams­tagmorgen. Die leeren Kannen deponierte er dann in einem Schliessfach in Frauenfeld und nahm sie dort auf dem Rückweg wieder in Empfang. Wir haben die Ostschweiz als eine sehr schöne Gegend kennen- und deren Gastfreundschaft schätzen gelernt. Der Eine oder Andere wird sicher wieder einmal einen Ausflug in diese Gegend unternehmen. Notker sagen wir vielen, vielen Dank für die Organisation dieser Turnfahrt. Er hat die Latte für das OK der nächsten Turnfahrt recht hoch gelegt.

 

Röbi 99


Kontakt

Präsident

Andreas Brodmann

Mail: praesident@mrettingen.ch

Tel: +41 61 721 78 79

Trainingszeiten

Aktivtraining

Di. 20:00 - 21:45 Uhr

Faustballtraining

Di. 19:00 - 20:00 Uhr

 

3-fach Turnhalle Hintere Matten

 männerriege ettingen