Aktuell


Das Winterprogramm ist nun on-line. Hiezu auf das entsprechende Untermenü von "Aktuell" klicken.

 

Hiermit geht der Wunsch an alle aktiven und passiven Männerriegler für ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr. Regelmässiges Training in der Männerriege verbessert die körperliche Fitness und fördert die Geselligkeit.

 


Kommende Anlässe


Dienstag, 4. Februar 2020: Nachtwanderung mit anschliessender kulinarischer Einkehr. Abmarsch 19:30 Uhr bei der MZH Möslibach. Organisator: Hans-Peter Schaub

 


Berichte vergangener Anlässe


Bowling in Pratteln

Freitag, 10. Dezember 2019:

 

Mit dem Bowling-Abend starten wir ins Winterprogramm und begehen auch den letzten aus­serturnerischen Anlass im zum Ende gehenden Vereinsjahr. Zum ersten Mal hat dafür Klaus, unser technischer Leiter, das Sprisse-Center im Gewerbegebiet von Pratteln gewählt.

 

Wir besammeln uns bei der MZH Möslibach und fahren mit privaten PW nach Pratteln. Das Sprisse-Center ist im 2. Stock eines gesichtslosen Gewerbegebäudes untergebracht. Es scheint  sich dabei um einen vor allem bei Jungen und Familien beliebten Vergnügungstem­pel  zu handeln. Es gibt hier nicht nur Bowling-Bahnen, sondern auch Billard-Tische, Spiel­automaten, eine Bar und eine Pizzeria. Wir belegen mit 20 Teilnehmern 3 Bowling-Bahnen und absolvieren 2 Spielrunden über je 10 Games. Die Leistungen der einzelnen Spieler fallen wie zu erwarten sehr unterschiedlich aus. Währenddem sich bei den Cracks Strikes (alle 10 Pins fallen um) und Spares (erst nach dem zweiten Wurf sind alle Pins abgeräumt) aneinander reihen, schrammt bei anderen der Ball oft an der Bande entlang, fällt holpernd auf die Bahn oder wirft nur einen Teil der Pins um. Glücklicherweise geht es bei uns nur um Spass, nicht um Leistung. Nach dem sportlichen Teil stillen wir Hunger und Durst, bevor wir in kleinen Gruppen nach Hause zurückkehren.

 

Wir danken Klaus für die Organisation des gelungenen Anlasses und all jenen Kollegen, die sich mit ihren PW als Fahrer zur Verfügung gestellt haben.

 

Röbi 99


Fondueplausch in der Blockhütte

Freitag, 6. Dezember 2019:

 

Der Fondueplausch fällt dieses Jahr auf den Niggi-Näggi-Tag, was unter anderem auch erklären dürfte, weshalb der eine oder andere regelmässige Besucher dieses Anlasses heuer fehlte. Immerhin nehmen 28 Kollegen den Weg zur Blockhütte unter die Füsse, so dass dort mit dem OK total 32 Personen versammelt sind. Wer nicht gut zu Fuss ist, kann den von Michel Crevoisier offerierten Fahrdienst in Anspruch nehmen. Treffpunkt für die Wanderer ist dieses Jahr das Restaurant Rebstock, da das Pub wegen des Todes von Pik geschlossen ist.

 

Kurz nach 20 Uhr kann Michel die Teilnehmer im Namen des OK begrüssen, zu dem auch Claude Monnet, Röbi Heuberger und Röbi Willimann gehören. Michel dankt Notker Metzger, der heute das feine Dessert nach eigenem Rezept offeriert. Auch Peter Vögtlin's Wein wird gesponsert, weil es Notker gelungen ist, von den Gastgebern der diesjährigen Turnfahrt nachträglich einen Rabatt zu erhalten, der nun für den Wein verwendet wird. Die Vereins­kasse muss also dieses Jahr nur für das eigentliche Fondue aufkommen, was unser Kassier sicher zu schätzen weiss. Michel dankt Notker im Namen aller Anwesenden für die erwähn­ten Spenden. Unser Preesi richtet ebenfalls das Wort an seine Kollegen und dankt ihnen für ihr Erscheinen, so wie er natürlich dem OK für die geleistete und noch zu leistende grosse Arbeit dankt. Er gedenkt unserem Mitglied Paul Schaub, der leider am Montag, dem 2. Dezember nach einer schweren Krankheit verstorben ist. Andreas hofft, dass ihm am kom­menden Freitag möglichst viele Männerriegler die letzte Ehre erweisen werden.

 

Bis das Fondue richtig sämig ist, finden die üblichen Santiglaus-Spezialitäten regen Zuspruch. Das Fondue scheint allen zu munden. Es wird nach einem Rezept zubereitet, das jeweils strikte eingehalten wird. Das Dessert von Notker findet ebenfalls viel Lob. Es besteht aus hausgemachtem, verfeinertem Joghurt und Erdbeer-Mousse als Topping. Wer zum Abschluss einen Kaffee, ein Schnäpschen, ein Bier oder Mineralwasser wünscht, hat die Qual der Wahl.

 

Zwischen 23 und 24 Uhr bricht auch der harte Kern den Heimweg an, währenddem das OK noch den Abwasch zu Ende bringen muss. Für sie wird es Mitternacht, bevor es nach Hause geht. Am Samstagmorgen steht dann noch die Schlussreinigung an.

 

Es war wie immer ein gelungener, gemütlicher Fondueplausch. Wer dabei war, hat es genossen. Wer nicht gekommen ist, hat etwas verpasst.

 

Röbi 99

 

Einige Fotos dieses Anlasses findust Du im Mitgliederbereich unter "Foto-/Videosammlung/Fondueplausch2019"


Fässli im Denkmalgrüebli

Dienstag, 24. September 2019:

 

Zum Abschluss der Sommersaison, bevor wir nach den Herbstferien in die Wintersaison einsteigen und gleichzeitig vom Freien in die Halle dislozieren, gibt es das traditionelle Fässli im Wald. Wir treffen uns wie gewohnt im Pub zum scharfe Egg und wandern eine halbe Stunde später über den Schaien und das Totenweglein hinauf ins Denkmalgrüebli. Dort ist Kurt Stöcklin mit seiner Tochter Sarah bereits seit 17:30 Uhr an der Arbeit. Ein loderndes Feuer mit reichlich Glut in der Feuerstelle empfängt uns. Auch das gekühlte Fässli Bier steht bereit. Vier mobile Lichtquellen unter dem Unterstand sorgen dafür, dass wir später sehen, was auf unseren Tellern liegt. Schon bald brutzeln die Grilladen auf dem Rost und der Grill­spass kann beginnen. Später am Abend öffnet der Himmel seine Schleusen. Dank Unter­stand sind wir jedoch geschützt und sogar das Feuer trotzt dem Regen. Bei angeregtem Gespräch vergeht der Abend im Fluge. Wir lösen zwar das Klimaproblem auch heute nicht, obgleich es ein dominierendes Thema ist. Alle sind sich einig, dass etwas geschehen muss. Über das Wie gehen die Meinungen naturgemäss auseinander.

 

Als es gegen 22:30 Uhr schliesslich aufhört zu regnen, ergreift eine grössere Gruppe die Gelegenheit, um ins Dorf zurückzuwandern, diesmal via Munimatte und Lochmattenweg, da uns das Totenweglein zu dieser Stunde doch etwas zu gefährlich erscheint. Wann die Letz­ten aufgebrochen sind, entgeht des Schreiberlings Kenntnis. Übrigens: rund 20 Kollegen waren heute dabei.

 

Kurt und Sarah danken wir für ihren Einsatz. Der Dank geht auch an Hans-Peter's Fässlikasse, welche  (nomen est omen) die Kosten des Fässlis übernimmt sowie an die Vereinskasse, die für das Brennholz gerade steht.

 

Röbi 99


Turnfahrt ins Mostindienland

Samstag/Sonntag, 7./8. September 2019:

 

Nachdem uns Notker im Vorjahr bei der Turnfahrt ins Aletschgebiet körperlich recht stark bean­sprucht hatte, steht für dieses Jahr eine sanftere Version auf dem Programm, die es auch sol­chen Kollegen ermöglicht, daran teilzunehmen, die nicht mehr sehr fit sind. Vom Angebot, ein E-Bike zu benützen, hat allerdings niemand Gebrauch gemacht, da mit dem gut ausgebauten Postautonetz bereits eine Alternative zur Verfügung gestanden hat.

 

Wir starten in Ettingen kurz nach 7 Uhr am Samstagmorgen und fahren mit Tram, Bahn und Postauto über Basel, Zürich und Frauenfeld bis nach Warth an der Thur, dem Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. 22 Kollegen sind dabei, darunter immerhin zwei, die noch nie an einer Turnfahrt teilgenommen haben. Bevor wir aber loswandern, kommen wir im Restaurant Reb­berg in Warth in den Genuss von Kaffee und Gipfeli. Das Wetter meint es zumindest an diesem ersten Tag gut mit uns. Die kühlen Temperaturen sind ideal zum Wandern. Wolken wechseln mit sonnigen Abschnitten ab. Nur mit der Aussicht auf das Alpstein-Gebirge, die Churfirsten und den ganzen Kranz der Alpen ist es heute nichts. Immerhin bietet sich unterwegs die Möglichkeit, sich anhand von Panoramatafeln vorzustellen, wo sich die verschiedenen Berge befinden.

 

Die sanften Geländerücken stellen körperlich keine grossen Anstrengungen. Zuerst wandern wir vom Thur- in das etwas nördlich gelegene Seebachtal durch eine Landschaft mit intensiver Landwirtschaft. Am ersten Tag bleiben wir vornehmlich auf Thurgauer Kantonsgebiet. Am Hütt­wilersee, einem Badesee, legen wir unsere Mittagsrast ein. Der Kiosk ist leider geschlossen, aber es stehen Tische und Bänke zur Verfügung, wo sich ideal picknicken lässt. Notker und Toni lassen es sich nicht nehmen, im noch warmen See einen kurzen Schwumm zu machen. Die kühle Lufttemperatur halten die anderen Teilnehmer davon ab, es ihnen gleichzutun.

 

Der Hüttwilersee ist einer der drei noch verbleibenden Toteisseen. Die anderen beiden heissen Hasensee und Nussbaumersee. Daneben soll es noch eine grössere Anzahl kleinerer Toteis­seen und -weiher geben, die mit der Zeit verlanden werden, aber landschaftlich trotzdem wert­voll sind, weil sie von einer seltenen Flora umgeben sind. Notker erklärt uns, dass man die Seen Toteisseen nennt, weil sich dort am Ende der letzten Eiszeit vor rund 10'000 Jahren beim Rückzug der Gletscher (hier der Säntisgletscher) in Senken noch für einige Zeit Eisbrocken, also Toteis, behaupten konnten. Unterwegs treffen wir immer wieder auf Findlinge, also grosse Fels­brocken, die von den Gletschern in diese Region transportiert wurden und nach dem Schmel­zen des Eises liegenblieben.

 

Nach der Mittagsrast wandern wir über Nussbaumen weiter nach Oberstammheim, einem Dorf, das sich bereits auf Zürcher Kantonsgebiet befindet. Hier hat auch der Rebbau Tradition und an den schönen Riegelbauten kann man erkennen, dass dieser wirtschaftlich interessant war und nach wie vor ist. In Oberstammheim befindet sich der historische Gasthof Hirschen, wo wir übernachten und auch Nacht- und Frühstück einnehmen werden. Nach einem kühlen Bier und dem Zimmerbezug wandern wir durch die Rebberge aber noch eine knappe halbe Stunde wei­ter nach Unterstammheim. Hier degustieren wir bei der Eigenkelterei Frei 6 verschiedene, lokale Weine, geniessen dazu Apéro-Häppchen und erfahren von Ruedi Frei viel Interessantes über den Rebbau und die Eigenschaften der verschiedenen Weine. Hans-Peter Schaub, der sich dieser Tage ein künstliches Kniegelenk einsetzen lassen und deshalb seine Anmeldung für die Turnfahrt zurückziehen musste, hat für diesen Apéro einen namhaften Beitrag gespendet. Vielen Dank Hans-Peter und gute Genesung!

 

Nach dem Apéro geht es mit dem Postauto zurück nach Oberstammheim. Alle sind begeistert von der Unterkunft in historischen Zimmern im Hauptbau und modernen Zimmern in den Annex-Bauten. Der Schreiberling erhält sogar ein Einzelzimmer mit Himmelbett, ein wahrer Luxus trotz Etagendusche. Wir haben heute das Hotel Hirschen ganz für uns. Das Nachtessen nehmen wir im umgebauten Stall ein. Das Menü, bestehend aus einem grünen, gemischten Salat als Vor­speise, Hackbraten mit Gemüse als Hauptgang und einem feinen Dessert scheint allen bestens zu munden. Dazu geniessen wir einen hervorragenden lokalen Rotwein. Alle sind vollen Lobes über die freundliche und effiziente Bedienung. Am Schluss macht uns sogar noch der Koch seine Aufwartung.

 

Nach einer ruhigen Nacht - die Meisten gehen recht früh zu Bett - und einem reichlichen Frühstücksbüffet starten wir um 08:25 Uhr zum zweiten Tag. Mit dem Postauto geht es zuerst an den Bahnhof Stammheim und dann mit dem Regiozug nach Ossingen, wo unsere heutige Wanderung beginnt. Ja, mit dem Wandern ist es heute so eine Sache. Es regnet nur einmal, nämlich den ganzen Tag, wobei es vorübergehend sogar richtig strätzt. Pellerine und/oder Schirm sind wahrlich kein Luxus auf der Wanderung. Trotzdem sind wir schon bald voll durch­nässt. 7 Kollegen entscheiden sich, für den ersten Teil des 14 km langen Parcours bis zur Mit­tagsrast im Trottenhof bei Iselisberg das Postauto zu benützen. Die Wanderung führt zuerst durch Wiesen und Wald, dann durch die Thurgauer Rebberge mit Sicht auf die kanalisierte Thur unten im Talboden. Im Trottenhof können wir im Schermen picknicken und dazu Getränke vom Hof erwerben. Die Bäuerin, Frau Susanna Frei, ist eine charmante Gastgeberin. Trotz strömen­dem Regen brechen wir nach rund einer Stunde zum letzten Teil der heutigen Wanderung auf. Diese führt uns wiederum durch Reben und Wald hinunter zur Kartause Ittingen, wo wir kurz vor 14:30 Uhr unter kundiger Führung die Kartause besichtigen. Es gibt viel Interessantes zu hören und sehen, von den verbliebenen Mönchszellen über die Kirche im Bodensee-Barockstil mit einem prächtigen Chorgestühl bis hin zu repräsentativen Räumen. Das 1848 aufgehobene Kloster beherbergt heute Museen, Tagungsräume, Hotelzimmer und Restaurants. Es verfügt zudem über einen grossen Grundbesitz. Auch ein Ittinger Klosterbier gibt es, das allerdings bei Heineken/Calanda in Chur nach uraltem Rezept gebraut wird und das wir im Restaurant Mühle degustieren, bevor wir aufbrechen.

 

Der Rest ist schnell erzählt: Postauto nach Frauenfeld, umsteigen in den Zug nach Zürich und dort ein letztes Umsteigen in den Zug nach Basel. Gegen 19:30 Uhr sind wir wieder alle wohl­behalten zu Hause. Notker hat wie immer nichts dem Zufall überlassen. Eine ganz besonders zu erwähnende logistische Leistung war der heisse Kaffee aus der Thermoskanne am Sams­tagmorgen. Die leeren Kannen deponierte er dann in einem Schliessfach in Frauenfeld und nahm sie dort auf dem Rückweg wieder in Empfang. Wir haben die Ostschweiz als eine sehr schöne Gegend kennen- und deren Gastfreundschaft schätzen gelernt. Der Eine oder Andere wird sicher wieder einmal einen Ausflug in diese Gegend unternehmen. Notker sagen wir vielen, vielen Dank für die Organisation dieser Turnfahrt. Er hat die Latte für das OK der nächsten Turnfahrt recht hoch gelegt.

 

Röbi 99