Die neusten Beiträge findest Du immer im ungeschützten Bereich unter "Aktuell", wo sie während rund 3 Monaten verbleiben, bevor sie in den geschützten Mitgliederbereich verschoben werden.

Aktuell


Seit Dienstag, 15.3.2022 findet wieder der reguläre Turnbetrieb statt.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei, weshalb weiterhin darauf geachtet werden soll, dass Schutzmassnahmen weitergeführt werden:

- Hände waschen und desinfizieren

- Abstände in Garderoben einhalten

- In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen

 

Wir freuen uns auf regen Turnstundenbesuch!

Bleibt gesund!!


Kommende Anlässe


Ab Dienstag 19. April trainieren wir wieder im Freien, wenn es das Wetter erlaubt. Bitte immer Schuhe für aussen und innen mitnehmen, auch geeignete Kleider für kühles Wetter im Freien.

 

Do 26. Mai 2022: Wirtschaftsbetrieb am Banntag Ettingen. Bitte Aufruf von Stephan Glutz bezüglich Helfereinsätze und Kuchenspenden beachten.


Berichte vergangener Anlässe


Freitag, 13. Mai 2022:

 

Spargelessen im Freien

 

Pandemie-bedingt ist der gesellschaftliche, gemütliche Teil der Männerriege in den vergangenen beiden Jahren zu kurz gekommen. Notker Metzger hat deshalb die Initiative ergriffen und dem Vor­stand vorgeschlagen, ausserhalb des Jahresprogramms ein Spargelessen zu organisieren. Der Vor­stand hat diesen Vorschlag wohlwollend aufgenommen und Notker dafür grünes Licht erteilt. Das gewählte Datum hat sich als Glücksgriff erwiesen, ist es doch an diesem Tag sommerlich warm und die dunklen Wolken haben sich Richtung Osten entfernt.

 

Einschliesslich Organisator nehmen 22 Männerriegler die Einladung an, darunter erfreulicherweise auch einige Veteranen, die aus gesundheitlichen und Altersgründen nicht mehr aktiv am Turnbetrieb teilnehmen können. Wir treffen uns um 19 Uhr bei der Mehrzweckhalle. Wer nicht gut zu Fuss ist, kann den Fahrdienst von Ulysse Deghi auf dem Hin- und Rückweg in Anspruch nehmen. Alle ande­ren Teilnehmer erwartet zuerst ein rund einstündiger Fussmarsch. Unter den Reben hindurch geht es zum Schürhof und dann durch den Wald hinauf, zum Teil auf der Route des Vita Parcours Aesch, Richtung Klus. Unser Ziel ist ein Picknick-Platz in einem ehemaligen «Grüebli» am Waldrand ober­halb des Starts des Vita Parcours. Der Platz ist ideal, verfügt er doch über genügend Bänke und Tische. Auch ist eine Grillstelle vorhanden und trockenes Holz befindet auch vor Ort.

 

Für Notker hat der Anlass schon am Vortag begonnen, musste er sich doch mit dem ÖV nach Weil begeben, um dort 7 kg weisse, tagesfrische Markgräfler-Spargeln und jede Menge Serrano-Rohschinken einzu­kaufen. Daheim mussten die Spargeln geschält und mit jeweils einer Tranche Schinken eingewickelt werden, wobei er vom Berichterstatter unterstützt wurde. Es fehlt dann noch die Béchamel-Sauce, bevor die Spargeln in Alu-Schalen im Ofen gegart werden. Etwas Reibkäse sorgt dafür, dass sich an der Oberfläche eine schöne Kruste bildet. Mit den Spargeln allein ist es nicht getan. Notker offe­riert dazu hausgemachte Spätzli, die er am Freitagmorgen zu Hause zubereitet, um sie dann vor Ort nur noch auf einem Bain Marie warmzuhalten. Die Spargeln in den Alu-Schalen erwärmt er dort auf dem Grillrost. Zu einem Essen gehört seiner Meinung nach auch ein Dessert. Auch dieses ist haus­gemacht, nämlich die portugiesische Spezialität «Pastéis de Nata». Es sind dies Puddingtörtchen bestehend aus einer karamellisierten Eiersahnecrème-Füllung. Wer das Original kosten will, findet dieses in einer berühmten Bäckerei in Bélem, einem nördlichen Vorort von Lissabon. Notker’s Ver­sion mundet aber ebenfalls bestens, genau so wie die Spargeln mit Spätzli. Es hat für alle genug. Peter Vögtlins Weisser gibt es à discrétion. Ein kühles Bier als Apéro löscht den ersten Durst. Wer keinen Alkohol mag, weicht auf Wasser mit oder ohne Kohlensäure aus. Zum Abschluss darf natür­lich ein Kaffee nicht fehlen. Der Pauschalpreis von 25 Franken pro Person darf für dieses Angebot als moderat bezeichnet werden.

 

Die ersten Gruppen treten kurz nach 22 Uhr den Rückweg an. Andere bleiben noch etwas länger sitzen und helfen Notker am Schluss, den Platz aufzuräumen, so dass er so verlassen werden kann, wie er angetreten worden ist. Gegen 23:30 Uhr sind aber auch die Letzten wieder zurück in Ettingen.

 

Notker und seinen Helfern sei für die geleistete, immense Arbeit gedankt. Ein besonderer Dank geht auch an Ulysse Deghi, der für den sehr geschätzten Fahrdienst besorgt war. Der Anlass hat gezeigt, dass gesellige Anlässe für die Männerriege sehr wichtig sind und auch geschätzt werden. Bravo Notker für Deine Initiative und Deinen selbstlosen Einsatz, der alles andere als selbstverständlich gewesen ist!

 

Röbi 99


Dienstag, 29. März 2022:

 

Wellness im Sole uno Rheinfelden

 

Heute steht der letzte Anlass im Rahmen des diesjährigen, Corona-bedingt eher mageren Winterpro­gramms auf der Agenda. Einige der Teilnehmer treffen sich um 19 Uhr bei der MZH Möslibach und fah­ren gemeinsam nach Rheinfelden, wo wir auf die übrigen Kollegen treffen, die direkt angereist sind. Insgesamt 13 Männerriegler sind der Einladung gefolgt.

 

Während 2 Stunden geniessen wir das abwechslungsreiche Angebot von Sole uno: Aussenbad mit Sprudeldüsen und -liegen aller Art sowie einer Gegenstromanlage, Innenbad mit weiteren Sprudel­düsen, Salzgrotte und Salz-Hamam, Aromakabinen, Feuer und Eis, Tropen- und Gebirgsduschen, Intensivsolebad mit Musik sowie selbstverständlich verschiedene Saunas. Jeder wählt, was ihm gefällt. Die 2 Stunden sind jedenfalls schnell vorbei. Die Anzahl der Besucher hält sich an diesem Abend im Rahmen, so dass die Gefahr, sich mit Corona anzustecken, recht gering ist.

 

Nach dem Wellness begeben wir uns in die Pizzeria Pisco in Muttenz für den kulinarischen Teil des Abends. Es ist ganz und gar nicht selbstverständlich, dass man um 22 Uhr noch das volle Angebot an Speisen geniessen kann. Die Auswahl ist riesig. Von Pizzen, über Pasta und Fleischgerichten aller Art gibt es für jeden etwas Passendes. Die Qualität lässt ebenso wenig zu wünschen übrig wie die freund­liche Bedienung. Jeder erhält zum Abschluss auf das Haus ein feines Dessert mit Glacé, auf Wunsch dazu einen Kaffee oder sogar einen Schnaps – wie gesagt alles aufs Haus. So betreibt man Mund-zu-Mund Propaganda und schafft sich treue Kunden. Vielen Dank! Wir kommen ein anderes Mal gerne wieder.

 

Es ist schon weit über 23 Uhr, als wir Richtung Ettingen aufbrechen. Gegen Mitternacht sollten eigent­lich die Meisten wieder zu Hause angekommen sein.

 

Im Namen aller Teilnehmer sei Klaus Fischer für die Organisation des Anlasses gedankt. Wir haben einen gemütlichen Abend erlebt.

 

Röbi 99


Freitag, 25. März 2022:

 

Fondueplausch in der Blockhütte

 

Corona-bedingt musste leider der traditionelle, jeweils Anfang Dezember stattfindende Fondue­plausch in den beiden Vorjahren ausfallen. Um dies zumindest teilweise zu kompensieren, hat Notker Metzger verdienterweise die Initiative ergriffen und mit dem Einverständnis des Vorstandes für Freitag 25. März zu einem Fondueplausch in der Blockhütte eingeladen. 17 Männerriegler haben dieses Angebot gerne wahrgenommen.

 

Um 19 Uhr treffen sich die meisten zum Apéro im Pub zum scharfe Egg. Wer gut zu Fuss ist, wandert um 19:30 Uhr Richtung Blockhütte los. Die anderen nutzen das von Ulysse angebotene Fahrangebot. Als wir um 20 Uhr in der Blockhütte eintreffen, sind Notker und seine beiden Helfer Dietrich Jäger und Peter Tschabold bereits am Werk, so dass schon bald die dampfenden Caquelons auf unseren Tischen stehen. Das Fondue mundet wie immer ausgezeichnet und es gibt genug davon für alle. Dazu kann man Peter Vögtlins Weissen oder Roten geniessen. Aber auch Tee wird angeboten, wo­von doch einige Gebrauch machen. Wein wird erstaunlicherweise an diesem Abend eher wenig ge­trunken. An der Qualität von Peters Wein kann es nicht gelegen haben. Nach dem Fondue serviert Notker noch ein feines, selbst zubereitetes Dessert mit Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren auf einem Fond aus Mürbegebäck. Wer dieses Dessert auch einmal selbst zubereiten möchte, kann sich jederzeit an Notker wenden, der ihm das Rezept gerne aushändigen wird.

 

Neben lebhaften Gesprächen trägt an diesem Abend auch der Gesang zur Geselligkeit bei. Dietrich Jäger hat die Gitarre mitgebracht, die er gut zu spielen versteht. Die Melodien aller gewählten Lieder hat er weitgehend im Kopf, währenddem die Sänger die Texte den ausgeteilten Büchlein entnehmen können, sofern sie diese nicht auswendig kennen. Wir verbringen jedenfalls einen gemütlichen Abend. So gegen 22:30 Uhr treten die Ersten den Rückweg an. Der zweite Schub folgt dann kurz vor 23 Uhr.

 

Notker und seinen Helfern Dietrich Jäger und Peter Tschabold danken wir für deren Einsatz. Mitge­holfen hat auch Peter Vögtlin. Ulysse Deghi hat für den Autotransport von und zur Blockhütte gesorgt. Die Kosten des Anlasses sind voll von der Vereinskasse übernommen worden. Zu erwähnen ist schliesslich, dass auch einige passive Mitgliederkollegen dabei waren, die wir in der Turnstunde nicht sehen. Die Blockhütte wurde gut durchgelüftet und wir unterhielten untereinander genügend Abstand, so dass Corona-Ansteckungen eigentlich nicht zu befürchten sind.

 

Röbi 99


Januar bis März 2022:

 

Nachtwanderungen anstelle des regulären Turnbetriebs

 

In Anbetracht der aggressiven Corona Omikron-Variante und eines temporären Leitermangels haben Vorstand und Leiterteam schweren Herzens entschieden, ab Neujahr bis Ende der Sport­ferien Mitte März 2022 den regulären Turnbetrieb einzustellen (sogar die GV wurde on-line durchgeführt). Jene Männerriegler, die sich in dieser Periode trotzdem sportlich betätigen wollen, wird vorgeschlagen, sich jeweils am Dienstagabend um 19:30 Uhr zu treffen und gemeinsam eine 1 ½-stündige Nachtwanderung zu unternehmen. Jeweils zwischen 3 und 7 Personen – in der Regel die gleichen Personen – nutzen dieses Angebot, umso mehr als es das Wetter fast ohne Ausnahme gut mit ihnen meint.

 

Nun mag der Eine oder Andere sagen, dass er es vorzieht, solche Wanderungen bei Tageslicht zu unternehmen. Es wird dabei vergessen, dass viele Turnkollegen noch berufstätig sind und deshalb bei Tage arbeiten müssen. Noch wesentlicher ist aber die Tatsache, dass solche Nacht­wanderungen einzigartige Gelegenheiten darstellen, die Geselligkeit zu pflegen und sich über Gott und die Welt zu unterhalten, was im normalen Turnbetrieb nicht möglich ist. Schade, haben nicht mehr Kollegen diese Möglichkeit genutzt. Diejenigen, die dabei gewesen sind, haben es jedenfalls genossen.

 

Mitte März soll nun der reguläre Turnbetrieb (einschl. Faustball-Training) wieder starten. Wir hof­fen, dass dann wieder viele Kollegen dabei sein werden und dass uns nicht weitere Corona-Vari­anten das Leben schwer machen werden. Nach 2 Jahren reicht es eigentlich.

 

Röbi 99


 Dienstag, 15. Februar 2022:

 

Nachtwanderung mit kulinarischem Ausflug nach Anatolien

 

Corona-bedingt umfasst das diesjährige Winterprogramm nur 3 Anlässe. Nach dem Bowling im Monat Dezember ist heute die von Hanspeter Schaub organisierte Nachtwanderung mit anschliessender kulinarischer Einkehr an der Reihe. Und welche Überraschung: mit 21 Teil­nehmern erleben wir beinahe einen vor-pandemischen Zustand, im Vergleich zu den Diens­tagabend-Wanderungen in den vergangenen 1 ½ Monaten mit 5-7 Teilnehmern eine Rekord­teilnahme. Erfreulich ist auch, dass einige Passivmitglieder dabei sind, die wir seit langem nicht mehr bei uns haben begrüssen dürfen. Im Restaurant treffen wir übrigens auf jene Kol­legen, die auf die Wanderung verzichtet und haben.

 

Die eigentliche Wanderung ist mit der Dauer von knapp einer Stunde recht kurz. Wir wan­dern über das Witterswilerfeld nach Therwil, der Hassliebe eingefleischter Gugger. Eigentlich haben sie aber fast keine andere Wahl. Es gibt in Ettingen leider nur noch wenige Beizen, die entweder sehr früh schliessen oder ab 21 Uhr kein warmes Essen mehr für eine grössere Gruppe anbieten. Im 99er-Dorf haben wir die Qual der Wahl. Unser Organisator hat sich für das Restaurant Shahin entschieden, wo wir noch nie eingekehrt sind und wo tüchtige Kurden das Szepter führen.

 

Das Restaurant ist m heutigen Abend bumsvoll. Wir werden freundlich empfangen und dür­fen an Tischen Platz nehmen, die mit Stoff-Tischtüchern und -Servietten gedeckt sind. Die Speisekarte ist sehr reichhaltig. Man kann zwischen anatolischen Spezialitäten. Pizza, ein­heimischen Gerichten, Teigwaren und, und, und wählen. Der Mann, der die Bestellungen aufnimmt, ist schlicht phänomenal. Er muss nämlich die 21 unterschiedlichen Bestellungen nicht notieren, sondern kann sie alle im Kopf behalten. Ja, er weiss sogar später, wer was bestellt hat. Auch beim Bezahlen muss er nicht nochmals fragen, wer was gegessen und getrunken hat. Die Qualität des Essens ist ausgezeichnet, die Portionen sind reichlich und der Service lässt keine Wünsche offen.

 

Übrigens: Hanspeter’s Fässlikasse übernimmt die erste Runde Getränke. Vielen Dank an die Adresse der anonymen Spender.

 

Erst gegen 23 Uhr treten die Ersten die Heimreise an. Die Tramhaltestelle befindet sich unmittelbar nebenan. Wer also den Rückweg nicht zu Fuss antreten will, kann den 10er benützen. Hanspeter danken wir für die Organisation des Anlasses, der hoffentlich den Beginn der Nach-Pandemie markiert. Es wäre schön, wenn wir nach den Sportferien wieder den normalen Turnbetrieb aufnehmen könnten.

 

Röbi 99