Die neusten Beiträge findest Du immer im ungeschützten Bereich unter "Aktuell", wo sie während rund 3 Monaten verbleiben, bevor sie in den geschützten Mitgliederbereich verschoben werden.

Aktuell


Seit Dienstag, 15.3.2022 findet wieder der reguläre Turnbetrieb statt.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei, weshalb weiterhin darauf geachtet werden soll, dass Schutzmassnahmen weitergeführt werden:

- Hände waschen und desinfizieren

- Abstände in Garderoben einhalten

- In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen

 

Wir freuen uns auf regen Turnstundenbesuch!

Bleibt gesund!!


Kommende Anlässe


Ab Dienstag 19. April trainieren wir wieder im Freien, wenn es das Wetter erlaubt. Bitte immer Schuhe für aussen und innen mitnehmen, auch geeignete Kleider für kühles Wetter im Freien.

 

5.7. - 09.8.2022: Sommerprogramm. Hier klicken. Anmeldung obligatorisch beim Organisator oder mittels Eintrag auf der bis und mit Di 28. Juni in der Turnstunde aufliegenden Liste.

 

Dienstag, 9. August 2022: Rheinschwimmen vom Tinguely-Musueum bis zur Kaserne, ca. 20:00 Uhr Nachtessen in der Fischerstube. Treffpunkt: 18:00 Uhr beim Bahnhöfli. Anmeldungen bis Sonntagabend 7. August beim Organisator Richard Kolb per E-Mail an rkolb@kolb.swiss oder per Telefon an 061 726 80 89

 

Dienstag 16. August 2022: Wiederaufnahme des Turnbetriebs

 

Sonntag 21. August 2022: Familienbummel zum Grüebli gemäss Einladung per E-Mail vom 20.7.2022. Anmeldung bis Sonntagabend 7. August per E-Mail an rheuberger@gmx.net oder per Telefon an 061 721 72 22


Berichte vergangener Anlässe


Dienstag, 2. August 2022:

 

Auf dem Allschwiler Wasserturm

 

Wer war schon einmal auf einem Wasserturm? Wenn ja, handelte es sich mit grösster Wahrschein­lichkeit um jenen auf dem Bruderholz. Dietrich Jäger, der Organisator des heutigen Abends, hat jedoch herausgefunden, dass man auch den Wasserturm von Allschwil, im Allschwilerwald, bestei­gen kann, einmal etwas Neues im Rahmen unseres Sommerprogramms.

 

Mit dem ÖV fahren die Meisten von uns bis zur Haltestelle Spitzwald, währenddem einige wenige Sportliche für die An- und Rückfahrt das Velo benützen. Insgesamt sind wir heute 17 Teilnehmer. Kurz vor 19 Uhr öffnet der Allschwiler Brunnenmeister die Tür zum Turm. Entgegen Dietrichs Dro­hung, als Sportler sollten wir für den Aufstieg auf die Plattform auf 40 m über Boden die Treppe mit über 100 Tritten benützen, kommen wir alle in den Genuss des Liftes. Die Treppe ist nur für Notfälle gedacht.

 

Auf der offenen Plattform geniessen wir eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt Basel mit ihren Vororten, auf die Jurakette und auf den Schwarzwald. Auch die Vogesen sind in der Ferne zu erken­nen. Wir erfahren viel Interessantes über den Wasserturm. Sein Bau begann 1970 und war 1973 beendet. Der Lift wurde erst 1983 in Betrieb genommen. Danach wurde die Aussichtsplattform auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Die beiden Reservoirs im Turm bieten Platz für rund 1000 Kubik­meter Trinkwasser. Dieses wird aus dem Hardwald zwischen Schweizerhalle und Birsfelden sowie aus der Langen Erlen bezogen. Es handelt sich dabei um Grundwasser, das mit Rheinwasser ange­reichert wird. Das Letztere wird vorgereinigt in die beiden genannten Wälder gepumpt, versickert dort, wobei es von einer Kiesschicht intensiv gereinigt wird, bevor es wieder hochgepumpt, ozoni­siert und/oder mit Aktivkohle ein letztes Mal gereinigt wird, um eine optimale Qualität als Trinkwas­ser aufzuweisen. Interessanterweise können nicht alle Quartiere von Allschwil mit Wasser aus dem Wasserturm beliefert werden, da der Höhenunterschied zwischen Reservoir und Verbraucher nicht zu gross sein darf, um zu vermeiden, dass die Leitungen wegen zu grossen Druckes platzen. Zu erwähnen ist auch, dass der imposante Wasserturm auf 18 m in die Erde reichenden Pfählen stabili­siert wird. Immer öfters werden Wasserreservoirs untereinander verbunden, damit man sich gegen­seitig aushelfen kann, wenn an einem Ort das Wasser knapp wird. Das Wasserwerk Reinach ist ein sprechendes Beispiel hierfür.

 

Nach dem interessanten Besuch des Wasserturms Allschwil dislozieren wir ins Restaurant Rössli in Oberwil für den kulinarischen Teil des Abends. Die von Dietrich ebenfalls ins Auge gefassten Restaurants Spitzwald Allschwil und Alte Post in Oberwil sind am heutigen Abend leider geschlos­sen. In Oberwil tafeln wir im Gartenrestaurant unter dem imposanten Kastanienbaum. Die Speise­karte des Restaurants ist klein, aber fein. Die Preise bewegen sich eher im mittleren und oberen Bereich, aber die Qualität lässt keine Wünsche offen. Wir geniessen den heissen Sommerabend im Freien, bevor die Ersten gegen 22:30 Uhr die Heimreise antreten.

 

Fazit: Wir haben einen interessanten und gemütlichen Abend verbracht. Dietrich Jäger danken wir für die tadellose Organisation. Übrigens: die Kosten des Wasserturmbesuchs werden von der Ver­einskasse übernommen. Auch hierfür vielen Dank.

 

Röbi 99

 

   


Dienstag, 26. Juli 2022:

 

Swin-Golf auf der Herrenmatt in Hochwald

 

Bei wiederum heissem Sommerwetter geht es heute im Rahmen des Sommerprogramms auf die Herrenmatt in Hochwald, wo wir uns wie schon in den Vorjahren im Swin-Golf üben möch­ten. 10 Männerriegler (ein Elfter stösst später im Restaurant dazu) treffen sich um 18 Uhr auf der Schulanlage Hintere Matten und fahren mit privaten PW an unser Ziel. Nach einer kurzen Einführung durch den Platzwart gehen wir in 3er- und 4er-Gruppen an den Start. Was in der Theorie einfach zu sein scheint, erweist sich in der Praxis als wesentlich anspruchsvoller. Der kleine Hartgummiball muss zum Teil über recht grosse Distanzen abgeschlagen werden, wobei auch noch respektable Höhenunterschiede zu überwunden sind. Das Gras ist tief geschnitten, so dass der Gummiball auf dem abfallenden Gelände nach unten, also über das Einschussloch hinaus rollt. Viele Versuche sind manchmal erforderlich, bis der Ball schliesslich ins Loch fällt. Glücklicherweise gibt es nichts zu gewinnen ausser Spass an der Sache. Und den haben wir. Bei einem kühlen Getränk auf halber Strecke sammeln wir neue Kräfte für den zweiten Teil der insgesamt 9 Stationen.

 

Es beginnt bereits einzunachten, als wir für den zweiten, ebenso wichtigen Teil des Abends auf­brechen. Unser Ziel ist die Gartenwirtschaft des Kluserstübli in Aesch. Hier werden wir freund­lich empfangen und können sowohl unseren Durst als auch unseren Hunger stillen. Die Aus­wahl ist riesig, die Portionen würden sogar einen Holzfäller satt machen und die Qualität lässt keine Wünsche offen.

 

Gegen 23 Uhr treten wir schliesslich nach einem gelungenen Abend die Heimreise an.

 

Röbi 99


Freitag, 22. Juli 2022:

 

Die Männerriege Bottmingen auf Besuch in Ettingen

 

Im Sommer 2019 wurde die Männerriege Ettingen von der Männerriege Bottmingen zu einer histo­rischen Dorfführung und einem lauschigen Grillabend beim Räbhüsli oberhalb des Schöneberg-Reb­bergs eingeladen. Eigentlich wollten wir uns schon im Folgejahr revanchieren. Leider machte uns aber die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Schön, dass es nun endlich geklappt hat.

 

Wir empfangen unsere Kollegen aus Bottmingen – leider ist es nur eine bescheidene Delegation von 7 Personen – auf der Schulanlage «Hintere Matten». Von unserer Seite treten immerhin etwas über 20 Männerriegler an, wir mit unserem roten Vereins-T-Shirt, die Bottminger in einem schicken Kurzärmel­hemd. Natürlich gibt es die obligaten Ansprachen unseres Preesi und des Obmanns aus Bottmingen. Hans-Ruedi Thüring bringt uns und unseren Gästen die Geschichte der Gugger etwas näher, wobei wir Einiges erfahren, das auch uns Einheimischen nicht bekannt war. Anschliessend bildet Walti Rahm, der Organisator des heutigen Abends, gemischte Gruppen, die sich auf einen Sternmarsch begeben sollen. Jede Gruppe muss zuerst im Milchkasten an einer bestimmten Adresse die nötigen Instruktio­nen abholen. Es gilt, auf Fotos 20 Orte oder Personen zu identifizieren, die auf einer Art Kreuzworträt­sel einzutragen sind, wobei jedes Wort einen Buchstaben aufweist, der für das Lösungswort benötigt wird. Dieses findet man aber nur, wenn man diese Buchstaben in der richtigen Reihen­folge zum Lösungswort formt, nämlich FORSTWERKHOF AM BLAUEN, was sich aber als recht knifflig erweist. Nun, wenn man es, wie die Gruppe des Berichterstatters, nicht schafft, kann man Walti anru­fen, der einem dann weiterhilft.

 

Mit dem Forstwerkhof am Blauen sind die Gebäude gemeint, die sich bei der Bushaltestelle «Chirs­gärten» befinden. Nach einem schweisstreibenden Anstieg über den Schaien und das Totenweglein dürfen wir dort den Apéro geniessen, der uns von Vreni, Walti’s Gattin, kredenzt wird. Der kühle Weisse aus Peter Vögtlins Keller mundet wie immer ausgezeichnet. Anschliessend wandern wir grup­penweise zum Grüebli am Denkmalweg weiter. Kurt Stöcklin und seine Tochter Sarah haben dort bereits die später benötigten Lichtquellen montiert und das Büffet installiert. Sie werden tatkräftig von  Hans-Peter Schaub  und Seppi Haberthür unterstützt. Eigentlich war es geplant, die Grillstelle zu benützen. Wegen der herrschenden Trockenheit ist dies aber nicht erlaubt. Anstelle von Grillladen gibt es Fleischkäse mit Kartoffelsalat und Brot. Natürlich können wir auch unse­ren Durst mit Bier und Mineralwasser löschen. Es hat genug für alle und wir verbringen einen gemütli­chen Abend.

 

Gegen 22:30 Uhr kündigt sich eine Gewitterfront an. Einige von uns entschliessen sich deshalb, den Heimweg anzutreten. Auf der Höhe der Holle holt uns dann das Gewitter doch noch ein. Bis wir bei der Schulanlage Hintere Matten eintreffen, sind wir ziemlich durchnässt, was aber nicht weiter schlimm ist, weil eine Abkühlung gut tut. Zahlreiche Kollegen sind aber im Grüebli noch länger sitzen geblieben. Der Berichterstatter hat sich sagen lassen, dass sie trocken nach Hause gekommen sind, als sie um 23:30 Uhr aufbrachen.

 

Es bleibt dem Berichterstatter, allen zu danken, die zum Erfolg des Abends beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Equipe von Kurt Stöcklin. Er hat mit seiner Equipe die kulinarischen Genüsse perfekt organisiert und wesentlich dazu beigetragen, dass wir einen tollen Abend geniessen durften.

 

Röbi 99


Dienstag, 12. Juli 2022:

 

Grillabend in Toni’s Garten

 

Für den zweiten Anlass unseres diesjährigen Sommerprogramms laden uns Toni und Miranda Gorrengourt zu einem Grillabend in ihrem lauschigen Garten mit Schwimmbad ein. Wer sich davor noch etwas sportlich bewegen möchte, trifft sich um 19:30 Uhr bei der MZH Möslibach für eine 3/4-stündige Wanderung über Feld. Viele Kollegen begeben sich jedoch direkt zu Toni. Dort sind wir an diesem Tag nicht weniger als 31 Männerriegler, darunter erfreulicherweise auch einige Passivmit­glie­der. Peter Vögtlin, unser bewährter Grillmeister, ist bereits startbereit, als wir am Zielort eintref­fen. Wir geniessen heute einen herrlichen Sommerabend. Dietrich lässt es sich nehmen, den Pool für ein ausgiebiges Schwimmtraining zu nutzen.

 

Bier, Mineralwasser und Schorle in ausreichender Menge helfen uns unseren Durst zu löschen, bis die Klöpfer und Bratwürste vom Grill bereit sind, all dies grosszügigerweise von unseren Gastgebern und Spendern. Die Familie Zobrist hat dazu das Brot offeriert, für das spätere Dessert auch die be­rühm­ten Änisbrötli. Ja, auch das Dessert hat es in sich. Unser Neumitglied Brendan Hughes und seine Frau Karin haben einen herrlichen Fruchtsalat, Miranda einen Kuchen und weitere Süssigkeiten zu­bereitet. Und wem das noch nicht genug ist, der kann noch die von Hans Frey gespendeten Läckerli kosten. Wer also vorzeitig die Gruppe verlässt, verpasst ganz offensichtlich etwas. Auch die Beiträge der Spender Hanspeter Willen und Jean-Jacques Frey seien hier vermerkt und herzlich ver­dankt. Vergessen wir schliesslich nicht den Dank an unseren Grillmeister Peter Vögtlin, auf den man bei sol­chen Anlässen immer verlassen kann. Unser ganz besonderer Dank gilt aber unseren beiden Gast­gebern. Der Abend war ganz klar ein Höhepunkt im diesjährigen Sommerprogramm.

 

Gegen 22:30 Uhr beginnt der Aufbruch. Einige bleiben aber noch länger sitzen und geniessen den Abend bei einbrechender Dunkelheit.

 

Röbi 99


Dienstag, 5. Juli 2022:

 

Mini-Golf in Neu-Aesch

 

Die Sommerferien haben begonnen. Damit starten wir in unser diesjähriges Sommerprogramm, das auch all jene Kollegen ansprechen sollte, die üblicherweise nicht am Turnbetrieb teilnehmen.

 

Bei herrlichem Sommerwetter treffen wir uns um 19 Uhr bei der MZH Möslibach, von wo wir mit dem Velo nach Neu-Aesch radeln. Einige Kollegen reisen mit ihrem PW direkt dorthin an. Insgesamt sind wir dann 16 Mini-Golfer, die sich in 4 Gruppen gegenseitig messen. Allerdings hing die Durchführung des Mini-Golfs an einem seidenen Faden, wollte doch der Betreiber die Anlage schon um 20 Uhr schliessen, liess sich aber doch erweichen, die Anlage bis 20:30 Uhr offen zu halten. Das Restaurant eröffnete er schon gar nicht. Die gleichen Gastwirte haben sich wahrscheinlich während der Corona-Pandemie über die ausbleibenden Gäste beklagt und beim Bund Ausfallentschädigungen beansprucht.

 

Insgesamt galt es, 18 Posten unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen zu bespielen. Eigentliche Spitzen­resultate wurden zwar nicht erreicht – was auch nicht das Ziel war – aber Spass machte es. Die Punkt­zahlen lagen recht eng beisammen und bewegten sich mehrheitlich zwischen 55 und 65 Punkten. Xavi stach mit 48 Punkten hervor.

 

Nach dem Mini-Golf dislozieren wir auf die Terrasse des nahe gelegenen Restaurants Nepomuk in Dornachbrugg, wo wir kurz nach 20:30 Uhr eintreffen. Obwohl auch dieser Restaurateur am Telefon gesagt hatte, seine Küche schliesse im Prinzip bereits um 21 Uhr, müssen wir bis nach dieser Uhrzeit warten, bis wir unser Essen bestellen können. Immerhin kommen die Getränke recht rasch. Die Ter­rasse ist gut besetzt, als wir ankommen, so dass das Personal mit dem Bedienen nicht nachkommt. Die Speisekarte ist recht reichhaltig und die Qualität des Gebotenen lässt keine Wünsche offen. Gegen 22:30 Uhr treten wir dann den Heimweg an. Es ist in der Zwischenzeit recht kühl geworden.

 

Der erste Anlass im Rahmen des Sommerprogramms erweist sich schliesslich als Erfolg und die Teil­nahme war erfreulich gross. Nächste Woche geht es bereits weiter. Wir freuen uns alle auf die kom­menden Anlässe.

 

Röbi 99 (Organisator des heutigen Abends)


Freitag, 24. Juni 2022:

 

Gemeinsamer Anlass mit der Turnerinnen- und Frauenriege Ettingen

 

Da die derzeit von Katrin Kolb geleitete Turnerinnen- und Frauenriege Ettingen im vergangenen Jahr das 75ste Jubiläum ihres Bestehens feiern konnte, hat der Vorstand der Männerriege beschlossen, sie zu einem gemeinsamen, gemütlichen Zusammensein einzuladen. Corona-bedingt musste die Einla­dung allerdings um ein Jahr verschoben werden.

 

Rund 20 Damen des eingeladenen Vereins und gegen 30 Männerriegler treffen sich um 18:45 Uhr bei der MZH Möslibach. Es werden 9 gemischte Gruppen von 2-4 Personen gebildet, die einen Dorf-OL absolvieren sollen. Dabei steht nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern der Plausch und die Anwendung von Ortskenntnissen, sollen doch anhand von Fotos bestimmte Orte identifiziert werden, wie Brunnen, Feldkreuze, Hydranten oder Stromkästen. Zur Kontrolle müssen z.B. Jahreszahlen oder Identifikationsnummern abgelesen und auf dem Fragebogen notiert werden. Jede Gruppe absolviert eine unterschiedliche Route, damit man nicht einfach einer anderen Gruppe hinterherlaufen kann. Wer selbst in Ettingen wohnt und gute Ortskenntnisse besitzt, ist natürlich im Vorteil. Einige Gruppen schaf­fen den Parcours fehlerfrei, andere irren sich bezüglich einem oder zwei Orten. Das Ziel befindet sich im Betriebsgebäude des Männerriege-Preesi im Industriequartier Brühl, wo alle Gruppen nach rund einer Stunde eintreffen und wo auch der gemütliche Teil des Abends stattfinden soll.

 

Das OK hat gut für das leibliche Wohl der Teilnehmer*innen vorgesorgt. Es werden Grilladen aller Art in Hülle und Fülle angeboten, dazu Kartoffel- und grüner Salat. Später können wir auch bei einem reichen Kuchenbüffet zugreifen. Selbstverständlich ist zudem für Tranksame gesorgt – von Bier über Wein und Mineralwasser bis hin zu Kaffee ist alles zu haben. Es scheint allen Teilnehmer*innen zu gefallen, beginnen sich doch die Bänke erst deutlich nach 23 Uhr zu leeren. Genügend Gesprächsthe­men gibt es auch. Also ein durchaus gelungener Anlass. Unserem Gastgeber Andreas und dem gesamten OK gebührt unser aufrichtiger Dank.

 

Röbi 99


Auffahrt, 26. Mai 2022:

 

Wirtschaftsbetrieb am Banntag Ettingen 2022

 

Corona-bedingt musste der Ettinger Banntag in den Jahren 2020 und 2021 leider ausfallen. Umso mehr freut es uns, ganz besonders aber unseren Säckelmeister Urs Haensli, dass er dieses Jahr wie­der normal stattfinden kann. Der Erlös aus dem Banntag bildet jeweils einen nicht zu verachtenden Einnahmenposten im Jahresbudget der Männerriege, heuer nicht zuletzt deshalb, weil es das Wetter gut mit uns meint und eine grosse Anzahl Teilnehmer zu erwarten ist.

 

Es gelangt auch ein neues OK zum Einsatz. Stephan Glutz und Peter Jauch, unterstützt von unserem Routinier Cyrill Schaub, kümmern sich vor allem um die Logistik, also die Organisation und die Beschaf­fung von Getränken, Esswaren, Material aller Art, Bewilligungen, Einsatz der Helfer und Tausend andere Dinge. In der Blockhütte walten Andreas Hediger und Daniel Schlatter als die verantwortlichen Wirte. Obwohl die genannten Kollegen mit Ausnahme von Daniel in ihren Funktionen alle neu sind, klappt es bestens. Bereits am Mittwoch-Nachmittag erfolgen die ersten Vorbereitungsarbeiten und Anlieferungen. Eines der Hauptprobleme besteht jeweils darin, dass man im Voraus gar nicht weiss, wie viele Leute am Banntag teilnehmen werden. Wie viele Waldfeste sind vorzubereiten und zur Mit­tagsrast zu bringen? Verlangen die Leute eher nach Weiss- oder nach Rotwein? Welche Süssgetränke und wie viel Bier sind gefragt? Wie ist die Nachfrage nach Speck- und Käseplättli? Haben wir genü­gend Kuchen? Einfacher ist es bezüglich Kaffee Fitness, den Sévérine vor Ort nach Bedarf bereitstellt. Rund 30 Helfer leisten von Morgen früh bis gegen 23 Uhr ihre Einsätze. Eine weitere Equipe kommt auch am Freitagmorgen für die Materialrückfuhr, die tadellose Schlussreinigung der Blockhütte und die Kontrolle der Feuerstellen beim Mittagsrastplatz und bei der Blockhütte zum Einsatz.

 

Knapp 300 Waldfeste wurden abgegeben. Das OK rechnete aufgrund der guten Wetterprognose und wegen des Wegfalls sämtlicher Corona-Massnahmen allerdings mit noch mehr Teilnehmern.

 

All jenen, die zum Erfolg des Anlasses beigetragen oder Kuchen gespendet haben, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Ein spezieller Dank geht natürlich an das OK.

 

Röbi 99


Freitag, 13. Mai 2022:

 

Spargelessen im Freien

 

Pandemie-bedingt ist der gesellschaftliche, gemütliche Teil der Männerriege in den vergangenen beiden Jahren zu kurz gekommen. Notker Metzger hat deshalb die Initiative ergriffen und dem Vor­stand vorgeschlagen, ausserhalb des Jahresprogramms ein Spargelessen zu organisieren. Der Vor­stand hat diesen Vorschlag wohlwollend aufgenommen und Notker dafür grünes Licht erteilt. Das gewählte Datum hat sich als Glücksgriff erwiesen, ist es doch an diesem Tag sommerlich warm und die dunklen Wolken haben sich Richtung Osten entfernt.

 

Einschliesslich Organisator nehmen 22 Männerriegler die Einladung an, darunter erfreulicherweise auch einige Veteranen, die aus gesundheitlichen und Altersgründen nicht mehr aktiv am Turnbetrieb teilnehmen können. Wir treffen uns um 19 Uhr bei der Mehrzweckhalle. Wer nicht gut zu Fuss ist, kann den Fahrdienst von Ulysse Deghi auf dem Hin- und Rückweg in Anspruch nehmen. Alle ande­ren Teilnehmer erwartet zuerst ein rund einstündiger Fussmarsch. Unter den Reben hindurch geht es zum Schürhof und dann durch den Wald hinauf, zum Teil auf der Route des Vita Parcours Aesch, Richtung Klus. Unser Ziel ist ein Picknick-Platz in einem ehemaligen «Grüebli» am Waldrand ober­halb des Starts des Vita Parcours. Der Platz ist ideal, verfügt er doch über genügend Bänke und Tische. Auch ist eine Grillstelle vorhanden und trockenes Holz befindet auch vor Ort.

 

Für Notker hat der Anlass schon am Vortag begonnen, musste er sich doch mit dem ÖV nach Weil begeben, um dort 7 kg weisse, tagesfrische Markgräfler-Spargeln und jede Menge Serrano-Rohschinken einzu­kaufen. Daheim mussten die Spargeln geschält und mit jeweils einer Tranche Schinken eingewickelt werden, wobei er vom Berichterstatter unterstützt wurde. Es fehlt dann noch die Béchamel-Sauce, bevor die Spargeln in Alu-Schalen im Ofen gegart werden. Etwas Reibkäse sorgt dafür, dass sich an der Oberfläche eine schöne Kruste bildet. Mit den Spargeln allein ist es nicht getan. Notker offe­riert dazu hausgemachte Spätzli, die er am Freitagmorgen zu Hause zubereitet, um sie dann vor Ort nur noch auf einem Bain Marie warmzuhalten. Die Spargeln in den Alu-Schalen erwärmt er dort auf dem Grillrost. Zu einem Essen gehört seiner Meinung nach auch ein Dessert. Auch dieses ist haus­gemacht, nämlich die portugiesische Spezialität «Pastéis de Nata». Es sind dies Puddingtörtchen bestehend aus einer karamellisierten Eiersahnecrème-Füllung. Wer das Original kosten will, findet dieses in einer berühmten Bäckerei in Bélem, einem nördlichen Vorort von Lissabon. Notker’s Ver­sion mundet aber ebenfalls bestens, genau so wie die Spargeln mit Spätzli. Es hat für alle genug. Peter Vögtlins Weisser gibt es à discrétion. Ein kühles Bier als Apéro löscht den ersten Durst. Wer keinen Alkohol mag, weicht auf Wasser mit oder ohne Kohlensäure aus. Zum Abschluss darf natür­lich ein Kaffee nicht fehlen. Der Pauschalpreis von 25 Franken pro Person darf für dieses Angebot als moderat bezeichnet werden.

 

Die ersten Gruppen treten kurz nach 22 Uhr den Rückweg an. Andere bleiben noch etwas länger sitzen und helfen Notker am Schluss, den Platz aufzuräumen, so dass er so verlassen werden kann, wie er angetreten worden ist. Gegen 23:30 Uhr sind aber auch die Letzten wieder zurück in Ettingen.

 

Notker und seinen Helfern sei für die geleistete, immense Arbeit gedankt. Ein besonderer Dank geht auch an Ulysse Deghi, der für den sehr geschätzten Fahrdienst besorgt war. Der Anlass hat gezeigt, dass gesellige Anlässe für die Männerriege sehr wichtig sind und auch geschätzt werden. Bravo Notker für Deine Initiative und Deinen selbstlosen Einsatz, der alles andere als selbstverständlich gewesen ist!

 

Röbi 99